May 21, 2012, Monday, 141

Cannobino

Aus Lexikon der Nationen

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Cannobino
 
Wappen
Staat Gran Novara
Region Fürstentum Celano
Gliederung 4 Stadtteile
Bürgermeister Amt unbesetzt
Fläche 39 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
  Dichte

ca. 127.000
Gründung 800 v. Chr.
Postleitzahl
Telefonvorwahl

Cannobino ist eine Stadt in der Provinz im Fürstentum Celano in Gran Novara. Die Stadt liegt südlich von Alicara und Montemideo nahe der Grenze zum Fürstentum Magiano. Die Stadt teilt sich in die Alt- und in die Neustadt, sowie die Stadtteile Campo und Basso. Die heutige Altstadt, deren Baubestand bis zu zweitausend Jahre alt ist, liegt auf einem höherliegenden Hügelplateau und thront über der im neunzehnten Jahrhundert errichteten Neustadt. Campo und Bosso, eigentlich unabhängige Gemeinden, wurden zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts der wachsenden Stadt einverleibt.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Stadt

Schon vor dreitausend Jahren lebten auf dem Altstadt Hügel Menschen, welche dem Stamm der Cannobiner angehörten. Im Jahre 800 v. Chr. wurde eine befestigte Siedlung errichtet, welche bald zu einem wichtigen Handelspunkt der Cannobiner wurde. Die geographische Nähe zu Mediana ließ die Nachbarn dort relativ rasch in Konkurrenz zu den Cannobinern treten. Zwischen den Jahren 550 bis 500 v. Chr. eroberte Mediana die Gebiete der Cannobiner und besetzten 509 Cannobino, die letzte Hochburg des cannobinischen Widerstands. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte baute Mediana die Stadt aus, um so Einfluß auf Magiano und Sersale nehmen zu können und wurde fester Bestandteil des medianischen Kernlandes. Mit dem Zusammenbrechen der Zentralgewalt blieb Cannobino mit Mediana verbunden und hielt diesem die Treue. Der Bau der Fortezza Celano durch den Novarischen Orden und die Einflußnahme in der Stadt und im Umland des Ordens hatten ein Aufblühen der Stadt zur Folge und die Einwohnerzahl verdoppelte sich von 1200 an bis 1250. Cannobino wuchs zu einer einflußreichen Stadt heran, die kulturell und religios in voller Blüte stand. Menschen aus der gesamten bekannten Welt kamen in die Stadt um an den Schulen des Ordens sich ausbilden zu lassen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

San Pippo

St. Pippo im Norden der Stadt
St. Pippo im Norden der Stadt


Palazzo di Segretariato

Verwaltung der Medianischen Zunge des Novarischen Ordens
Verwaltung der Medianischen Zunge des Novarischen Ordens

Seit dem fünfzehnten Jahrhundert befindet sich der Verwaltungssitz der medianischen Zunge des Novarischen Ordens in Cannobino. Zuvor wurde die Zunge von Mediana aus verwaltet, doch aufgrund von Spannungen mit dem damaligen Fürsten zog die Zunge nach Cannobino. Man entschied sich für Cannobino, da in der Gegend zwischen der Stadt und Alicara viele Ländereien des Ordens liegen.

Fortezza Celano

Festung Celano vor dem gleichnamigen Stadtberg
Festung Celano vor dem gleichnamigen Stadtberg

Der Bau der Festung Celano wurde im Jahre 1104 begonnen. Finanziert wurde der gigantische Festungsbaut vom damaligen medianischen Bischof, welcher sie im Namen des Novarischen Ordens erbaute dessen Gran Maestri er war. Diese Finanzierungsweise fand zahlreiche Kritiker. Im Jahre 1204 war die Grundfestung errichtet, doch bereits 1255 wurden die Mauern ausgeweitet und neue Wehtürme geschaffen. Die günstige Lage der Festung oberhalb der Stadt auf einem Vorplateau des Monte Celano, der die Stadt und umliegende Ebene überthront, sicherte dem Novarischen Orden die Macht und Sicherheit über den Raum um Cannobino. Die Festung und somit die Machtsicherung für den Novarischen Orden ließen Cannobino zu einer blühenden Stadt heranwachsen. Als im fünfzehnten Jahrhundert die Verwaltung der medianischen Zunge von Mediana nach Cannobino verlegt wurde, wurde die Fortezza Hauptsitz des Gran Maestri. Die Festung wurde in den kommenden Jahrhunderten immer wieder umgebaut und die Mauern verstärkt. Die unterirdischen Anlagen sollen angeblich den gesamten Monte Celano durchziehen.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht der fast dreitausend Jahre alten Altstadt, der im neunzehnten Jahrhundert erbauten Neustadt und den im zwanzigsten Jahrhundert eingemeindeten Orte Campo und Basso. In der Altstadt leben ungefähr vierzigtausend Menschen, etwa zehntausend mehr sind es in der Neustadt. Die restlichen Einwohner verteilen sich zu gleichen Teilen auf die Orte Campo und Basso.