May 21, 2012, Monday, 141

Capitalia

Aus Lexikon der Nationen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtname
 
Staat Meltania
Region Baracalda
Gliederung Y Stadtteile
Bürgermeister vakant
Fläche 480 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
  Dichte

3.7 Mio.
770,8 EW/km²
Gründung 11. Jahrhundert
Postleitzahl 1000-1050
Telefonvorwahl 001
Website

Capitalia ist die Hauptstadt Meltanías. Sie liegt in Baracalda und ist zugleich größte Stadt des Landes. Wie auch das Escudo zeigt, war das Fundament Capitalias die Fischerei und später auch der Schiffverkehr. In Capitalia sind die meisten politischen Organe angesiedelt, darunter der Congreso de los Diputados.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Stadt

Mittelalter

Capitalia, damals Puerto Pescado, wurde im 11. Jahrhundert von Fischern gegründet. Diese wanderten vermutlich aus den Überfischten Gebieten weiter nördlich hierher, um ihre Existenzgrundlage zu sichern. Mit einer Nennung in einem Fischeralmanach als "besonders an Makrelen und Thunfischen reiche Region" wurde Puerto Pescades erstmalig 1187 amtlich erwähnt.

Doch entwickelte sich Puerto Pescado nicht zu einem großen Ort, wie gehofft. Reiche blieben aufgrund der Fischereiindustrie fern, siedelten sich eher in La Higuera an. Das arme Fischerdorf blieb eher unbekannt, nur wenige Touristen oder Glücksritter fanden sich hier ein.

Im Jahre 1231 betrug die Einwohnerzahl gerade mal 7.000 ein Dorf also. Wichtigstes Einkommen war nach wie vor die Fischerei. Begünstigt durch die Wasserzirkulation im schmalen, länglichen Meer wuchs Puerto Pescades jedoch langsam zu einem Kurort heran. Fürsten und Bischöfe aus dem gesamten Imperium eilten an die Küste. Nach wie vor ist Puerto Pescades jedoch ein eher armer Ort, denn wer es sich leisten konnte, machte lieber im Süden Urlaub.

Doch zunehmend verstädterte die Gegend; mit dem großen Wirtschafts- und Politikzentrum La Higuera in der Nähe und einer Freundschaft mit der königlichen Sommerresidenzstadt Moriles bekam Puerto Pescades wieder ein wenig mehr Attraktivität. Auch mit dem immer tiefer reichenden Katholizismus gelang es, den Bischof Luis Metoz als Bürger von Puerto Pescades aufzuzählen.

Capitalia im Imperio

Puerto Pescados entwickelte sich so weiter vor sich hin (EW-Zahl 1400: ca. 15.000), und die Fischerei des Ortes wurde im ganzen Land nach und nach bekannt. Neue Straßen wurden gebaut und eine Entscheidung des Fürstentums Vigo verlieh Capitalia weitere Attraktivität: Der Hauptweg nach Norden verlief bislang nicht entlang der Küste, also durch Capitalia, sondern entlang der heutigen Autopista A-9. Durch einen Wegzoll auf dieser Strecke wurde ein Teil des Verkehres - und somit auch der Händler - nach Capitalia umgeleitet. Der Markt wuchs rasant und die Fischereibetriebe wurden immer attraktiver. Rey Eduardo Carlos IV. ließ sich am Rande der expandierenden Stadt ein Fleckchen Land als Winterresidenz ausbauen. Aus diesem kleinen Gut ließ dann 1589-1599 Juan IX. den heutigen Palacio Real bauen. Die Stadt war somit die offizielle Residenstadt des Hofstaates, und 1615 wurden Pläne entworfen, Puerto Pescado zu einer Planstadt zu machen - 50.000 Einwohner zählte die Stadt damals schon und war nach Sant Andreu die größte Stadt des Reiches. Aus dieser Zeit erhielt Puerto Pescados den Beinamen Capitalia. Die pulsierende Metropole hatte jedoch eine dichte, hölzerne Bebauung. Juan IX. ließ deswegen vor dem Bau der Planstadt die Hygienemaßnahmen verbessern.

Kleinstaaterei und Brand

Mit dem progressiven Zusammenbruch des Imperio verringerte sich die Einwohnerzahl auch. Vor allem strömten die Bürger in die ehemaligen Kolonien - eine externe Emigration also. Hinzu kam der wirtchaftliche Bedeutungsverlust durch die politische Segmentation Meltanias. 1677 erklärte der Präfekt von Puerto Pescados Capitalia die Stadt mitsamt ihren umliegenden Gütern zur freien unabhängigen Fischereistadt Puerto Capitalia. Somit musste auch die königliche Residenz aufgegeben werden. Der Palacio Real verfiel nun. Die Stadt zählte zu diesem Zeitpunkt ungefähr 40.000 Einwohner. Diese Zahl sollte bis 1803 auf ungefähr 30.000 sinken, als ein Brand den Rest der Stadt zerstörte. Puerto Capitalia war somit wieder nichts mehr als ein kleines Fischerdorf.

erneut Königsresidenz, Wiederauferstehung durch Industrialisierung

Durch die Industrialisierung und Einigung des Landes erlebte Puerto Capitalia einen erneuten Aufschwung, indem das Städtenetz zusammenwuchs. Betrug 1820 die Einwohnerzahl noch 34.000, so stieg sie gegen Ende des Jahrhunderts auf fast eine Million. 1840 wurde Puerto Capitalia in historischer Anlehnung an das Imperio Hauptstadt des wiedervereinigten Meltanias und Parlamentssitz. Auch wenn mit der Restaurierung der Monarchie der Königssitz weiterhin in Vigo lag, war das politische Zentrum nach wie vor Capitalia.

XX. Jahrhundert

Im Laufe des großen Wachstums Capitalias entwickelten sich viele Probleme, die man versuchte zu beheben. Doch nicht bei allen ist dies gelungen. Mit dem enormen Bevölkerungswachstums gerieten die naheliegenden Gemeinden schnell in eine Agglomeration. Heute ist der gesamte Raum zwischen La Higuera und Capitalia ein einziger Städteteppich mit über 12 Mio. Einwohnern. Doch fehlte es an Grünanlagen und Infrastruktur. Der Smog und fehlende Wasserversorgung ließen regelrechte Slums entstehen. Durch gut gezielte Umweltmaßnahmen und der Anlegung von weitläufigen Grünflächen (z.B. der Jardín Botanico/Jardín Real) konnte dieses Problem teilweise behoben werden, jedoch ist die Schadstoffbelastung im Vergleich zu anderen Städten weiterhin hoch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Altes Theater
  • Staatsoper
  • Ayuntamento (Rathaus)
  • Palacio Real
  • Peradad Skyline

Städtepartnerschaften

Musterstadt unterhält eine Städtepartnerschaft mit Musterdorf.

Stadtgliederung

Capitalia gliedert sich in insgesamt 12 Distritos, von welchen Peradad und das Zentrum wohl die bekanntesten sind.

Persönlichkeiten

  • Luis Naraino (1964 - heute)