CelanoAus Lexikon der NationenDas Fürstentum Celano ist das größte und bedeutendste Fürstentum im Norden von Gran Novara.
Geographische LageHauptstadt, Residenz des Fürsten, Keimzelle des Fürstentums und Bischofsstadt ist die ehemalige Hauptstadt des Medinanischen Reiches Mediana. Weitere wichtige Städte im Fürstentum sind Periugio, Montemideo, Rittardo, Olivia und Forte Lizzino. Im Norden von Celano liegt die geschichtsträchtige und touristisch äußerst beliebte Region La Costiera.
LandesgeschichteIm heutigen Gebiet des Fürstentums Celano gibt es zahlreiche Spuren, welche auf eine Besiedlung bereits vor mehr als 10.000 Jahren hinweisen. Als Keimzelle des Fürstentums gilt Mediana. Die Stadt wurde vor über 2500 Jahren als Fischerdorf gegründet und hat bis heute eine wechselvolle, letztlich aber erfolgreiche und ruhmreiche Geschichte erlebt. Die Stadt war die Keimzelle des Medianischen Reiches. Nach dem Untergang des Reiches konnte sich in und um Mediana eine Herrschaft etablieren, die bis zum Ausgang des Mittelalters große Teile des heutigen Celanos, sowie angrenzende Gebiete des heutigen Lasconas beherrscht hat. Ab dieser Zeit herrscht die Familie der Visconti, welche aus einer Adelsfamilie des alten Reiches hervorgegangen war. Den Visconti gelang es die Vorherrschaft in Nordnovara zu erringen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Celano auch ein Zentrum des novarischen und celanischen Überseehandels. Über Land wurde besonders der Handel mit Monte Chiesa und Targa gepflegt. Celano unterhielt in ganz Novara und darüber hinaus viele Handelskontore, sicherte seine Handelswege gerade in Übersee durch Festungen und Landbesitzungen. Seit dem Jahre 2010 herrscht der Fürst auch über die ehemalige Grafschaft Costa di Mollusco, welche im Osten Lasconas von diesem umgeben liegt. Die Grafschaft Costa Mollusco wurde um das Jahre 100 von medianischen Truppen erobert und medianische Siedler, vorallem von der Costiera, besiedelten das Land. Mit dem Zusammenbrechen des Imperiums hielt sich im Gebiet der Grafschaft Costa Mollusco der damalige Statthalter Gaius Pippi und begründete die Dynastie der Pippianer, welche die Grafschaft bis ins 19. Jahrhundert regierten. Costa Mollusco unterhielt sehr gute Beziehungen nach Celano, dem Fürstentum auf dem Kernland des alten Imperiums. Das Fürstentum Celano unterhielt in Costa Mollusco mehrere Handelskontore und baute Festungen zur Sicherung des Landes und somit seines Handels. Am Ende des 19. Jahrhunderts starb mit Luigi Pippi der Letzte aus seinem Geschlecht und das Fürstentum Oriente setzte sich in den folgenden Thronstreitigkeiten um Costa Mollusco gegen Celano durch. Oriente, welches damals noch Landzugang zu Costa Mollusco hatte, marschierte mit seiner Armee in Costa Mollusco ein. Die Armee von Costa Mollusco war klein und nicht auf einen solch massiven Angriff vorbereiten. Die meisten Truppen von Celano waren an anderen Orten in der Welt gebunden. Man kämpfte gegen Aufständige in Monte Chiesa und an vielen anderen Orten. Lascona, welchem der Einfluß Celanos in Costa Mollusco seit je her unliebsam war, unterstütze die Ansprüche Orientes und drohte in den Krieg einzutreten, so dass Celano sich gezwungen sah von den Ansprüchen zurückzutreten. Costa Mollusco kapitulierte daraufhin und ergab sich seinem Schicksal. Durch den Zusammenbruch und der Neugestaltung Ladiniens wurden die Rufe in Costa Mollusco immer lauter nach Trennung von Oriente und man entschloss sich in einer Abstimmung im Januar 2010 für einen Anschluß Costa Molluscos an das Fürstentum Celano. PatronatssystemDas Patronatssystem stammt aus der Endzeit des Medianischen Reiches. Im siebten Jahrhundert war das Medianische Reich am Boden, die Zentralgewalt war zusammen gebrochen. Die äußeren Reichsteile waren von Mediana abgebrochen, wurden erobert. Loyale Gebiete waren meist unerreichbar und gingen somit schnell verloren. Es war eine unsichere Zeit, ohne staatliche Gewalt. In dieses Vakuum versuchten viele zu Drängen und sich Macht zu verschaffen. Im Jahre 627 hatte Pius Visconti, Nachfahre aus einer alten, adeligen Familie Medianas, sich im Gebiet von Celano durchgesetzt gegen andere Familien, Regionalfürsten und Städte. Um sich die Treue der Menschen zu sichern, wurde das Patronatssystem offiziell eingeführt. Seit 637 schützte der Visconti seine Klienten und diese dienen ihm als Boten, Leibwachen, Claqueure und politisches Sprachrohr in entsprechenden bürgerlichen Räten und Gremien. Im Jahre 1117 wurde das Gesetzeswerk angepaßt. Im Laufe der Jahrhunderte verließen viele Menschen das Patronatssystem und nicht jeder war seit je her Klient. Man ging vom Land in die Stadt, schloß sich Gilden, Bünden und anderen Patronen an, welche sich in den größeren Städten fanden, es wanderten Menschen ein, so daß heute nur noch 51% der Bevölkerung von Celano Klienten des Fürsten sind. In der neueren Zeit haben sich viele Klienten in Gebieten außerhalb Celanos niedergelassen und ihren Patronen beibehalten, so daß viele tausend Klienten des Fürsten in Novara, Ladinia und Targa leben. Städte im Fürstentum
BevölkerungMehr als sechszehn Millionen Menschen leben in Celano, fast drei Millionen im Großraum Mediana. Von den derzeit 16,1 Millionen Menschen in Celano sind 15,1 Millionen im Fürstentum geboren. 900.000 sind Menschen sind aus anderen Teilen Novaras zugewandert, mehrheitlich aus Marati und besonders in den letzten Jahren aus Oriente. 100.000 Targer, vorallem targische Christen leben in Mediana und kleinere Gemeinden in den anderen großen Städten von Celano. Diese Menschen kamen in den letzten Jahren auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben nach Celano. Etwa 100.000 Einwohner des Fürstentums sind irgendwo im Ausland geboren und verprassen ihre Renten in den Bars und Spielkasinos des Fürstentums. Sehenswürdigkeiten außerhalb der StädteMausoleo di Visconti
Neben Julius Viscontus liegen hier noch viele berühmte Visconti begraben.
Il nuraghe di San Pietro
Der zentrale Nuraghe thront, 15 Meter hoch, auf einer kleinen Anhöhe. Es handelt sich um einen zuerst errichteten Kernnuraghen, der später von einer Mauer mit vier Außentürmen umgeben worden ist. In zweiten äußeren Mauerringen befinden sich die Reste weiterer, ursprünglich neun, Turmbauten. Der gesamte äußere Bereich, ist von ungefähr 150 Fundamentresten ehemaliger meist runder Hütten, dem sogenannten Dorf umgeben. Diese Hütten ligen außerhalb der Mauern der 5-türmigen Kernstruktur und sind somit ungeschützt. Dies macht die Vorstellung von einer Festung unwahrscheinlich und von einem Kultkomplex jedoch wahrscheinlicher. Der zentrale Turm stammt etwa aus der Mitte des 2. Jahrtausend vor Christus. Er hat unten einen Durchmesser von 10 Metern und verjüngt sich bis zur dritten, nur noch rudimentär vorhandenen Etage auf 5 Meter. Die ältesten Teile der Siedlung stammen erst aus der Zeit um 1200 vor Chr., der größte Teil der Mauern ist ca. 200 bis 400 Jahre jünger. Oroberge
Die außergewöhnliche Landschaft ist ein Ergebnis des Ruina Montium, einer alten novarischen Bergbautechnik. Pippo der Schreiberling beschreibt die Technik im Jahre 25 nach Christus als Durchlöchern der Berge und späteres Überschwemmen mit großen Mengen Wassers. Dies soll die Hügel buchstäblich abgetragen haben. Um die benötigten Mengen Wasser heranzubringen, wurde ein über 100 Kilometer langes Kanalsystem erbaut. Teile dieses Systems sind noch heute erhalten. Pippo der Schreiberling gab auch an, dass zu seiner Zeit jedes Jahr 20.000 Novarische Pfund Gold gefördert wurden. Unternehmen des FürstentumsIm März 2008 erwarb der Facino Maria Visconti die in Mediana ansässige Appiani Holding, deren Betriebe in den Besitz des Fürstentums übergingen. Viele Unternehmen haben eine Jahrhunderte lange Tradition und produzieren auf höchstem Niveau.
Kulinarische SpezialitätenSiehe auch Celanische Spezialitäten Fagoli
Focusia
Traditionell ist sie ein wichtiger Teil des Frühstücks. Anduli
Samboni
Entstanden ist diese Art der Zubereitung, als während der Belagerung von Rittardo im Jahre 1566 die Därme knapp wurden, um Fleisch zu garen. So griff man kurzerhand zu ausgehöhlten Schweinefüßen, was sich bis heute gehalten hat. Nationen des Königreichs Gran Novara
Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente Fürstbistum: Lega Cattolica Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica | ||||||||||||||||||||||||||










