February 5, 2012, Sunday, 35

Magiano

Aus Lexikon der Nationen

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Il Principato di Magiano
Fürstentum Magiano
Bild:mag1.png Bild:mag2.png
Amtssprache Novarisch
Hauptstadt Giordano
Staatsform Fürstentum als Provinz Gran Novaras
Staatsoberhaupt
 Principessa
Violetta di Eco
 seit September 2008
Fläche 57.744 km²
Bevölkerung 
Dichte

6.570.000
113 EW/km2
Durchschnittseinkommen 150.000 no£


Das Fürstentum Magiano ist eine Provinz des Regno Santo di Gran Novara, welches im Nordwesten des Landes südlich des Fürstentum Celanosund westlich der autonomen Republik Lascona liegt. Im Süden schließt es an das Fürstentum Sersale an. Die Hauptstadt des Fürstentums ist die Hafenstadt Giordano. Das Fürstentum Magiano ist schon lange Teil des Königreich Gran Novaras, seine Fürsten gelten jedoch als latent aufmüpfig gegen den momentan amtierenden Re, dies hat sich seitdem die Familie di Badoglio den König stellt beruhigt. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn Celano galt Magiano bisher als offenes und relativ freies Fürstentum, der vorherige Fürst Domenico Farnes hat mit dieser Tradition gebrochen und zeigt sich als Hardliner. Größere Städte neben Giordano sind Vola, San Oratio und Baia di Vittoria.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Girodano, die Hauptstadt des Fürstentums, liegt im Giordanobecken, welches nur von weichen Hügelketten durchbrochen wird. Im Norden um die Stadt Vola befinden sich die Gebirge des Fürstentums, welche das Gebiet zu einem Ski und Erholungsgebiet machen. Bis zur Mitte des Landes liegt das magianesische Mittelgebirge, welches durch seine Schönheit immer wieder Touristen anzieht. Das Fürstentum ist grundsätzlich geprägt durch Gebirgs- und Hügellandschaften, was eine großflächige Landwirtschaft sowie Monokulturen erschwert, deswegen spielt die Viehzucht im Agrarbereich eine große Rolle, verwendet werden verschiedene Schafsarten, darunter vor allem die novarische Eigenart das Tiezzo-Schaf und diverse Ziegenarten. Im Süden besitzt das Fürstentum jedoch durch die Vinzencobucht einige Strände und Küsten zum medianischen Meer. Zirka 310 Seemeilen südöstlich von von Baia di Vittoria liegt die malerische Insel San Martino. Vor allem die Hügellandschaften, welche von den Bewohnern mit Stolz als Perlen der Natur bezeichnet werden erfreuen sich größer Beliebtheit bei den eher wenigen Touristen, die das Fürstentum zu verzeichnen hat. Die Isola di Quempe ist eine weitere Insel, mitten in der Baia di Montana Fuoco gelegen, dient sie als Verbannungsort und ist daher nur begrenzt öffentlich zugänglich.

Politik

Landesherren sind die Fürsten von Magiano. Diese stammen seit Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem vormaligen Grafengeschlecht Farnese di Vola. Auch nach der Restauration des Königreiches 1949 erhielt mit Fürst Francesco IV. ein Farnese das Lehen vom König. Seit dem Jahr 2009 ging das Lehen von Magiano auf die Familie di Eco, welche die Grafen von Sporano stellen.

Die Fürsten von Magiano seit 1949 waren bzw. sind:

Weitere Familienangehörige der weit verzweigten Sippe der Farnese:

Verwaltung

Magiano gliedert sich in vier größere Verwaltungseinheiten, als Ebene zwischen der Landesverwaltung und den örtlichen Behörden. Diese Verwaltungsbezirke sind Giordano, Vola, San Oratio und Carnevario. Diese Verwaltungseinheiten sind jedoch nur von geringer Bedeutung, generell kann man eine weitestgehende Zentralisierung innerhalb des Fürstentums feststellen. Die Politik des Fürstentums selbst gilt als gemäßigt man versuchte seit jeher den Bürgern möglichst viele Rechte zu gewähren, da man über die Aufmüpfigkeit der eigenen Bevölkerung wusste, und man sich des Mottos „Teilen und Herrschen“ bediente, auf den unteren Ebenen bestehen große Mitbestimmungsrechte, während die oberen Ebenen zwar von Bürgerlichen durchzogen sind, aber nur vom Fürsten zentral von seinem Sitz in Giordano aus ernannt werden.

Geschichte

Mitten in Gran Novara gelegen, hat das Fürstentum Magiano eine ebenso reiche und vielfältige Geschichte wie das Königreich Gran Novara selbst, es ist von wechselhaften Perioden des Niedergangs und der Hochblüte gezeichnet, was sich auch etwas in der Mentalität der Bevölkerung wiederspiegelt

Antike

Die erste urkundliche Erwähnung von Magiano findet mit „Magianicum“ statt, so wurde das heutige Magiano genannt, nachdem es von Mediana aus in das Medianische Imperium eingegliedert wurde. Bevor die Medianer sich diese Gebiet unterwarfen, war dieses Gebiet von diversen einheimischen Stämmen besiedelt, welche den heutigen Novaren bereits sehr verwandt waren. Sie waren aber oftmals hellhaariger und hellhäutiger als die sonstige Bevölkerung der novarischenHalbinsel, man nimmt daher auch eine Abstammung aus dem Norden an. Diese These wird durch die Tatsache untermauert, das diese Stämme im Vergleich mit dem restlichen Gebiet eher unzivilisiert waren und in eher ursprüngliche Weise lebten. Wie heute nahmen auch in der Antike die Viehzucht und die Nähe zu den Hügeln und Mittelgebirgen eine besondere Stelle ein. Gegen die vorstoßenden Medianer wehrten sich die Einheimischen Stämme zwar mutig und eifrig, doch waren sie den Medianern was die Kriegsführung und Waffentechniken betrifft unterlegen. Ein medianischer Geschichtsschreiber der damaligen Zeit schreibt folgendes über diese Stämme: „Bei allen Unterschieden in Glaube, Feiertagen und Sprache war ihnen doch eines genehm: Ihr unbändiger Wille zur Freiheit. Dieser, welchen sie wohl von ihren wilden Göttern beziehen, macht sie aufmüpfig und nährt ihre Verachtung gegenüber unserer überlegenen Kultur.“ Diese Einschätzung war erschreckend richtig, immer wieder kam es in der Provinz Magianicum zu Unruhen gegen die Obrigkeit, welche sich bis in das Mittelalter zogen. Erst als Fürstentum unabhängig wurde beruhigte sich Magiano, die Abneigung gegen die Celaner, welche als ehemalige Herren und Eroberer gesehen werden, schwächte sich zwar in den Grenzregionen zu diesem Nachbarn ab, doch ist sie eigentlich tief im kollektiven Gedächtnis der Magianer verwurzelt.

Mittelalter

In dieser Epoche war das heutige Magiano lange Zeit von Celano, oftmals bekam der Thronerbe des Fürstentums Magiano als Lehen, bis er selbst sein Erbe antrat. Immer wieder hatten die Celaner in dieser Zeit mit den Magianern zu kämpfen, welche sich immer wieder erhoben. Doch das mächtige Celano unterdrückte derartige Tendenzen immer wieder mit seiner vollen Macht, gegen welche das kleine Magiano nichts entgegenzusetzen hatte. Magiano wurde erst unabhängig als die Celaner ihren „Süden“ beruhigen wollten. Aus dem Jahr 1317 sind die ersten Dokumente, welche ein Fürstentum Magiano belegen. Damals wurde der Graf von Vola Pierluca nach seinem Sieg gegen den Grafen von Calimo und der Zerstörung seiner Residenzstadt im Westen des heutigen Fürstentums zum ersten Fürsten von Magiano erhoben. Dieser Graf von Calimo war ein entschiedener Gegner der Celaner und sprach; sollte er siegen, würde man die Unterdrücker aus dem Norden endgültig vertreiben. Celano unterstützte den Grafen Pierluca und erwirkte nach dessen Sieg, dass er in den Stand eines Fürsten erhoben wird. So sicherte man sich im Gegenzug einen wirtschaftlichen Einfluss in Magiano.

Neuzeit

Im Zuge der Entwicklungen in dieser Epoche ließ der Einfluss Celanos spürend nach, währen der Süden des Fürstentums einen enormen Aufschwung vor allem des Handels und des Handwerks erlebte und sich einiger blühender Städte erfreute, blieb der Norden landwirtschaftliche geprägt. Giordano mauserte sich in dieser Zeit zu einer großen Hafenstadt und zum Umschlag für Waren aus allen Teilen der Welt.

Zeitgeschichte

Mit der industriellen Revolution setzten verschiedene Prozesse ein, welche die Gesellschaft von Magiano und ganz Gran Novara nachhaltig veränderten. Der Aufstieg Giordanos war neuerlich angebrochen, nachdem sich zum Ende der Neuzeit eine Rezession und Zurückgang der Wichtigkeit der Stadt einstellte. Auf die aufkommenden sozialen Fragen reagierten die Fürsten von Magiano in ihrer Tradition, welche noch von den Stämmen aus der Antike zu stammen scheint, mit dem Dampf ablassen aus dem Kessel. Man liberalisierte die Politik und Gesellschaft auf den unteren Ebenen und sicherte sich jedoch weiterhin die Macht auf der Ebene des Fürstentums, man ging oftmals einen Pakt mit Großbürgerlichen ein um aufmüpfige Adelige zu unterwandern. Trotz der vergleichsweise ruhigen Lage, welche diese Politik mit sich brachte kam es nicht zu einer Durchindustrialisierung des Fürstentums, diese blieb auf die größeren Städte vorallem Giordano beschränkt, in welcher sich eine Schiffs und Textilindustrie etablierte. Auch weitere Wirtschaftszweige kamen hier zum Vorschein, da der Vorzug einer Stadt mit großem Hafen ein erheblicher Vorteil war.

Land & Leute

Gesellschaft

Wie bereits in der Geschichte des Fürstentums angedeutet sind die Leute des Fürstentums meist von einem eher „liberalen“ und freiheitsbedürftigem Geist ausgezeichnet. Weiters gelten die Bewohner als äußerst tolerant und gastfreundlich, eine Ablehnung gegenüber Touristen blieb bisher aus, da Magiano eine weniger frequentierte Region des Tourismus ist und somit ein Insidertipp für Liebhaber Gran Novaras ist. Neben der Offenheit der Bewohner zeigen sich jedoch auch durch einen gewissen Hang zur Streitbarkeit aus, besonders wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen werden sie Ruppigkeit und oftmals sehr sarkastisch und vergessen ihre guten Sitten.

Kulinarisches

Die Magianos ist traditionell die Küche des Safrans und der scharfen Gerichte. Neben dem gelben Gewürz finden sich scharfe Peperonici und der Schafskäse Pecorino seinen Weg auf die Teller des Fürstentums. Neben Schafskäse ist auch der für Nicht-Einheimische gewöhungsbedürftige Ziegenkäse einer der Lieblingsbestandteile für Essen im Fürstentum. Außerdem finden Tomaten, Speck und verschiedene Käsesorten ihren Weg auf die Teller im Land. Als Getränk bevorzugen die Magianer ihren Wein, der im Gegensatz zu den süßlichen, lieblichen und schweren Weinsorten des Südens, eher leicht, frisch und für manche Gaumen zu säuerlich ist.

Wirtschaft

Allgemeines

Prägend für die Wirtschaft in Magiano ist noch immer die Hafenstadt Giordano sowie die topographischen Umstände des Landes. Wichtig sind der Handel und Dienstleistungsektor sowie Leichtindustrie und Schwerindustrie im Schiffsbau und die Viehzucht. Es ist ein nicht zu unterschätzendes Einkommensgefälle zwischen dem Norden und dem Süden festzustellen, innerhalb der einzelnen Gebiete wiederum zwischen Stadt und Land.

Zusammenarbeit mit Lascona

Darüber hinaus betreibt die das Fürstentum Magiano gemeinsam mit der AR Lascona die Societat Pulizia Magiano i Lascona. Diese Gemeinschaftsunternehmen dient als Ver- und Entsorger. Besonders die Grenzregion von Lascona und Magiano erfreut sich durch die großen Investitionen, welche die Societat Pulizia Magiano i Lascona tätigt eines floriernden Wirtschaftsaufschwung.

Nationen des Königreichs Gran Novara

Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente

Fürstbistum: Lega Cattolica

Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii

Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica