GelidonaAus Lexikon der Nationen
GeografieGelidona liegt im nördlichen Eismeer, und ist eine Gruppe aus mehreren kleinen und großen Inseln. Auf der größten Insel, welche von den Ureinwohnern Knknknkt genannt wird, befindet sich die ständige Siedlung der Forscher. KlimaInsgesamt ist das Klima rau, kühl und feucht. Im Winter (Juni-August) ist der Großteil der Insel mit Schnee bedeckt, jedoch gibt es auch einige Küstenstreifen, die das ganze Jahr weitgehend schneefrei bleiben. So liegen die Temperaturen im Juli tagsüber knapp über 0 °C, nachts ist es frostig. Dazu kommen häufig Schneestürme und tagelanger Nebel. Die Sonne scheint im Winter sehr selten. Der Sommer ist nur kurz und mit kaum 10 °C sehr kühl. Auch zu dieser Jahreszeit kann es nachts Frost geben und sogar gelegentlich schneien. Die Gipfel der Berge weiter im Landesinneren sind das ganze Jahr mit Schnee bedeckt. Der Sommer ist auch die regenärmste Zeit des Jahres. Stürme und starke Niederschläge wie im Winter sind aber auch im Sommer häufig, die Sonne zeigt sich meist nur 5-6 Stunden am Tag. GeschichteVor der EntdeckungÜber die Zeit vor der Entdeckung im Jahre 2009 ist wenig bekannt. Die Ureinwohner verfügen über keine eigene Schriftaufzeichnungen, so dass Erkenntnisse nur über Erzählungen gewonnen werden können. Da aber die Sprache der SLT noch nicht voll erschlossen ist, und weil die Ureinwohner gelegentlich zu maßlosen Übertreibungen neigen, ist der Stand der Wissenschaft noch gering. Belegt ist aber, dass es in der antike bereits Erkundungsfahrten des Medianischen Imperiums gab, welche auch auf Gelidona stiessen. Es wurden zahlreiche Artefakte gefunden, wie zum Beispiel die Gelidonische Arschpfeife, die ein weiterentwickeltes Blasinstrument des antiken Imperiums ist. Auch wurden Inschriften an Steinen gefunden, welche eindeutig in medianischer Schrift über die Ankunft mehrerer Schiffe berichten, sowie den Bau einer ständigen Siedlung der Medianer. Wie lange diese Ansiedlung existierte, ist noch nicht bekannt. Es wird aber angenommen, dass es eine Assimilation der Siedler mit den Ureinwohnern gab, was nicht zuletzt Parallelen in der Sprache der Ureinwohner und dem Alt-Medianischen belegen. PolarexpeditionIm Jahr 2008 beschlossen die Staaten der Intesa Cordiale, Gran Novara, Targa und Tomanien, eine gemeinsame Expedition zu den Polgebieten. Welchen Pol man ansteuern würde, wollte man erst auf der Fahrt entscheiden, wählte aber schließlich den nördlichen Pol, da man sich aus damaliger Sicht nicht sicher war, ob es an der nördlichen Polkappe Land gab, und diesem Geheimnis auf den Grund gehen wollte. Die Reise gestaltete sich wechselhaft. Feuchtfröhliche Tage unter der Mitternachtssonne wechselten sich mit Schicksalschlägen ab, beispeilsweise den mysteriösen Verlust zweier Wissenschaftler auf offener See. Als man 2009 endlich den Pol erreichte, hielt man vor allem Ausschau nach unentdeckten Inseln und landete schließlich vor einer Inselgruppe, welche heute als Gelidona bekannt ist. Die anfängliche Annahme, man hätte vollkommen unbesiedeltes Land entdeckt, bestätigte sich nicht. Man traf nach einigen Wochen auf die Ureinwohner der Inselgruppe und machte zaghaft Bekanntschaft mit deren Sitten und Gebräuchen. Auch die Tierwelt war von Beginn an ein Mysterium, denn schnell machten Gerüchte die Runde, dass auf der Insel ein fürchterliches Unnwesen lebe, die Runde, welches nur durch tagelange Schwitzzeremonien, der Ureinwohner in Schach gehalten werden könne. Diese Berichte konnten weder bestätigt, noch widerlegt werden. Es ist unklar, ob sich tatsächlich eine unbekannte Spezies auf der Insel aufhält, oder ob im Kältewahn die dort ansässigen Eisschweine verwechselt wurden. Aus der Expedition entwickelte sich eine ständige Forschungsstation, die vor allem von Gran Novara betrieben wird und den Namen Novofloris trägt. Auf- und Ausbau seit 2009Seit Entdeckung der Insel, werden vor allem Forschungseinrichtungen auf der Insel gebaut. Die Suche nach Bodenschätzen verlief bisher relativ erfolgreich, auch die Fischbestände erweisen sich als üppig. Wie und in welcher Form eine Ausbeutung der Schätze möglich wird, ist noch unklar und hängt vor allem von der Umweltverträglichkeit ab, sowie den Schutzrechten der Ureinwohner. Religion und KircheDas ansässige Nomadenvolk verfügt über viele religiöse Sitten, beispielsweise die tagelange Schwitzzeremonie oder die Gelidonische Arschpfeife, eine Art Begrüßungsritus. Kunst und KulturZahlreiche Felsmalereien zeugen von der ausgeprägten musischen Gabe der Ureinwohner. Aber den größten Ausdruck findet die Kunst der Eisleute in der Fertigung von Eisskulturen, welche vor allem die Küsten zieren (wohl als Beschwichtigung der Meereskräfte), sowie als reich verzierte Wegweiser. TourismusEinen Tourismus gibt es auf der Inselgruppe noch nicht. Allerdings gibt es umgekehrt eine Kinderverschickung für die Sprösslinge der Ureinwohner in novarische Fußball-Camps. WirtschaftWirtschaftliche Aktivitäten gibt es auf der Insel noch nicht. Bemühungen von Privatleuten scheiterten bisher an der Bewilligung durch die Krone, was vor allem zum Schutz der Urbevölkerung geschieht. Langfristig ist ein sanfter Tourismus geplant. Ob und wie Bodenschätze und Fischvorkommen ausgebeutet werden, sollen vor allem die Ureinwohner entscheiden. VerkehrStraßen oder andere Verkehrswege gibt es auf der Insel nicht. Das wichtigste Fortbewegungsmittel ist der Motorschlitten. Die Ureinwohner haben eine Eisschweinart domestiziert, um sie vor wendige Schlitten zu spannen. Diese Art der Fortbewegung sieht für Fremde äußerst erheiternd aus, und ist ein Running-Gag unter der Forschungsbesatzung. Eine feste Fährverbindung nach Gelidona gibt es noch nicht. Bisher sorgen vor allem unbewaffnete Versorgungsschiffe der Marine für den nötigen Nachschub. Einige Privatleute bieten Mitnahmemöglichkeiten mit ihren Yachten an. Daraus entwickelte sich das Portal der "Mitfrierzentrale", welche im Jahr etwa 25 Reisen in die Polarzone vermittelt. PolitikDie Slt verfügen über eine Selbstverwaltung, in welche der novarische Staat nicht eingreift. Die Ureinwohner bilden Familienräte, in welchen Recht gesprochen wird. Einmal jährlich trifft sich eine Art Eisrat, an dem die Ältesten der Familien teilnehmen und die Grundlagen der Rechtsprechung festlegen und die Einzugsgebiete der Familien abstecken. Die novarischen Besitzungen werden durch den Eisprotektor verwaltet, welcher das Schutzgebiet auch vor dem Reichsrat vertritt. Siedlungen in GelidonaDurch die indigene Bevölkerun, die Slt werden nur wenige dauerhafte Siedlungen unterhalten. Der nomadische Lebensstill der Slt erlaubt dies schlicht nicht. Bestehen Orte länger als wenige Wochen so haben sie so sinnige Namen wie Ns Drf, Drf oder Lts Drf. Bekannter sind hingegen die Namen von traditionellen Lagerstätten wie Dr´rt´n´d´m´vm´Sbrn´gfrssn´wrd.
Nationen des Königreichs Gran Novara
Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente Fürstbistum: Lega Cattolica Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica | ||||||||||||||||||||||||||





