May 21, 2012, Monday, 141

Geschichte Gran Novara

Aus Lexikon der Nationen

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Inhaltsverzeichnis

Antikes Medianisches Imperium - Novarische Antike

1500 Jahre beherrschten die Medianer Südost-Adrastea und sogar Gebiete in Nerica. Dabei war die Stadt Mediana stets der imposante Mittelpunkt einer hochentwickelten antiken Kultur. Die medianischen Legionen erreichten die Küsten der Nordsee, sie unterwarfen die Stämme Targas in jene im Norden Nericas. Die Medianen gründeten Siedlungen im gesamten Medianik-Raum und legten damit die Fundamente für viele spätere Kulturen. Fast immer waren die medianischen Imperatoren Inhaber der uneingeschränkten Macht über dieses Weltreich. Erst lange und verlustreiche Kriege mit den nordischen Barbarenstämmen auf dem Gebiet des heutigen Dreibürgen und der Demokratischen Union, brachten das Imperium ins Wanken, da sich herausstellte, dass ein derart großes Reich mit den damaligen Mitteln nicht beherrschbar war. Die Imperatoren verloren sich in weiteren Feldzügen und setzten damit den Staatsschatz aufs Spiel. Nach dem militärischen Niedergang folgte der wirtschaftliche, so dass zum Ende des 5. Jahrhunderts das Imperium etwa auf die Grenzen des heutigen Königreiches zusammen schrumpfte.

Hauptartikel - (1000 v.Chr. - 500 n.Chr.)


Medianisches Mittelalter - Die dunkle Zeit

Nach dem Zusammenbruch des Imperiums folgte eine Epoche des Schreckens. Die reichen Städte installierten regionale Herrschaften, auf dem Land regierte die Gesetzlosigkeit. Die gestürzten Imperatoren hinterließen ein Machtvakuum, um das sich zahlreiche größere und kleinere Akteure stritten. Einzig die Städte Mediana, Tiezzo und Flora konnten eine neue politische Ordnung errichten, und beherrschten mehr als das direkte Umfeld ihrer Stadtmauer, sondern entwickelten sich zu regionalen Herrschaften. Diesen Umstand spürt man noch heute in dem Selbstbewußtsein dieser Städte, und ihrem Hang zur Autonomie vom fernen San Vincenzo. Der Osten geriet langsam unter die Fuchtel einer verbrecherischen Familienclique, die ihren Anspruch bis in die Moderne behauptete. In dieser Zeit wurde das Schicksal des Ostens als rückständige und unwillige Provinz besiegelt.

Hauptartikel - (500 - 1150)


Die Exarchie - Herrschaft der Bischöfe

Wo Gesetzlosigkeit herrscht, wird auch der Ruf nach einer ordnenden und gerechten Hand lauter. Dieser Umstand ließ die Novarisch-Katholische Kirche erstarken. Sie entwickelte sich zu einer Massenreligion, und wurde in alle Winkel des Landes getragen. Die Bischöfe entwicklelten erstmals auch einen weltlichen Machtanspruch und übernahmen in einigen Städten die Regierungsgeschäfte. Allen voran konnte der Erzbischof von Vikario seine Macht ausbauen, indem er Mittelnovara unterwarf und zahlreiche neue Städte gründete. Seiner Vorherrschaft verdankt er auch den Anspruch auf den Titel des Primaten, welcher bis heute an das Bischofsamt von Vikario geknüpft ist. Im 13. Jahrhundert schlossen die Bischöfe einen Bund und bildeten damit erstmals nach der Antike wieder ein geeinigtes Reich auf novraischem Boden.

Hauptartikel - (1151 - 1550)


Erstes Königreich - Eine Nation wird geboren

Die uneingeschränkte Macht der Kirche und er Bischöfe hatte auch negative Folgen. Die NKK bewegte sich immer mehr von den Menschen weg, und entwickelte sich zu einem Alibi für die Dekandenz und Allmacht der Bischöfe. Neben den kirchlichen Herrschern entwickelte sich vor allem in ländlichen Gefilden eine weitere Kaste mit einem Herrschaftsanspruch. Die der Contes und Principes, welche als Nachkommen der ruhmreichen Ritter und Senatoren des antiken Imperiums einen eigenen Machtanspruch entwickelten. Sie wählten im Jahr 1551 den Medianer Augustus Aquintus zum Füsten unter dem Fürsten, und damit zum ersten König Novaras. In ihm lag die Hoffnung des Adels und großer Teile des Volkes, die marode Bischofsherrschaft abzulösen und ein geeintes Novara unter seiner Krone zu formen. Mit der offenen Feldschlacht am Lago Cratare bei Crefaldo kam es 1562 zur großen Entscheidung. Die Fürsten führten etwa 128.000 Mann gegen die 80.000 Söldner der Bischöfe und beendten mit einem Sieg den Herrschaftsanspruch der Kirche.

Hauptartikel - (1551 - 1610)


Die Kleinstaaterei - Neuordnung

Trotz aller Hoffnungen, die in das neue Königreich gelegt wurden, währte dieses neue Glück nicht lange. Die Fürsten verloren sich in unzähligen Grabenkämpfen und Kleinkriegen. Schon bei der zweiten Königswahl im Jahr 1611 kam es zum Eklat. Die Fürsten bildeten zwei Lager, welches ungefähr gleichstark war und jedes für sich seinen Königskandidaten durchsetzten wollte. Was mit einer Schlägerei im Wahlsaal der Burg von Parmesano begann, endete in einem jahrelangen Krieg. Dieser Konflikt tobte 40 Jahre, bis 1651 der Frieden von Magiano geschlossen wurde. Fortan wurde das Reich wieder in bis zu 17 Kleinfürstentümer geteilt, die zumindest auf gegenseitige Waffengänge verzichteten. Die Wirtschaft des Reiches kam nahezu zum Erliegen. Ein Fass Wein musste auf dem Weg von Tiezzo nach Mediana 11 Grenzen überschreiten und elf mal Zoll löhnen. Die Fürsten fanden keine Einigung in vielen fragen der Zusammenarbeit. Einzig eine Gefahr von Außen, der Nord-Feldzug der Targer im Jahr 1733, der große Teile des Ostens und Süden Novaras verwüstete, konnte die Fürsten einen. Sie stellten eine gemeinsame Streitmacht auf, und schlugen die Targer 1735 bei Altamura.

Hauptartikel - (1611 - 1779)


Zweites Königreich - Das novarische Kolonialreich

Die ständigen Targer-Überfäle machten eine starke Hand im Reich nötig. Die Fürsten nahmen die Lage zum Anlass, um ihren alten Schwur zu erneuern, und einen neuen König aus ihrer Mitte zu wählen, der die Targer-Stämme unterwirft, und dem Reich wirtschaftlichen Fortschritt und nationale Einheit bringt. Das maratische Fürstenhaus ging als mächtigster Familienbund in die Wahl und stellte alle 7 Könige des Zweiten Königreiches. Mit ihnen kerhte auch der Aufschwung ein, der sich auch im neuen Kolonialbestreben äußerte. Gran Novara erwarb Gebiete auf allen Erdteilen, die außer dem targischen Gebiet wenig erträglich waren. Die Sahnestücke teilten die frühen Kolonialmächte schon unter sich auf. Auch das Bürgertum ließ sich die neuen Möglichkeiten nicht nehmen. Im Jahr 1856 gründeten Händler und Industrielle die "Gesellschaft für Handel mit Eingeborenen in Südnerica", kurz die Südnerica-Gesellschaft, welche das von der Gesellschaft von Mputu-Stamm gepachtete Gebiet bewirtschaftete.

Hauptartikel - (1780 - 1910)


Republikanische Epoche - Die novarische Republik

Als Aldo XI. im März 1910 zurücktrat, hinterließ er ein zerstrittenes und politisch instabiles Reich. Die Kommunisten hatten die Vorherrschaft erlangt und riefen durch Giorgio Marcello die Republik aus. Damit begannen 39 Jahre, in denen die neue demokratische Ordnung nie in einen festen Sattel geriet und immer wieder von verschiedenen politischen Gruppierungen untergraben wurde. Bodenreformen scheiterten, Spitzenpolitiker wurden ermordet, mit der Brigate Rosse erstarkte eine terroristische Splittergruppe, die das Land mit Gewalt und Leid überzog. Nebenbei schlich sich langsam der wirtschaftliche Bankrott ein, so dass Gran Novara anfang der 40er Jahre ein armes und instabiles Land war. So ließ der Ruf nach der alten Monarchie nicht lange auf sich warten. Aber erst das Erstarken der Novarisch-Katholischen Kirche brachte auch politisch die Wende, denn ihre Protagonisten - allen voran der 1942 gewählte Primas Gianluigi Regardo - setzen sich stark für die Wiedereinführung der Monarchie ein, was 1949 letztendlich auch gelang.

Hauptartikel - (1910 - 1949)


Drittes Königreich - La Risurrezione

Mit der Inthronisierung von Francesco IV. endete die unruhige Epoche der Republik. Gran Novaras Monarchie wurde erneuert. Es gab dadurch politisch und gesellschaftlich einen ungemeinen Aufschwung, der auch durch wirtschaftliche Erneuerungen für einen breiten sozialen Frieden sorgte. Francesco IV. verwandelte das Land in eine moderne parlamentarische Monarchie. Er hatte seinen Thron 58 Jahre inne und war ein äußerst beliebter Monarch. Als er 2007 verstarb, hinterließ er seinem Sohn Francesco V. ein Gran Novara, das für die Zukunft gerüstet war. Dennoch musste sich Francesco V. bald nach seinem Amtsantritt mit vielen Problemen auseinander setzen. Im Norden machte sich Terror breit, die Wirtschaft stagnierte, ein Krieg an der Seite der untergegangenen Barnstorvia tat sein übriges. Aber es gab auch gute Zeiten. Nicht zuletzt die Ausrichtung großer internationaler Sportereignisse brachte dem Land einen guten Ruf unter den Staaten der Welt.

Hauptartikel - (1949 - heute)