Heiliger PippoAus Lexikon der Nationen
Leben und WirkenPippo wurde im Jahre 80 in einem Gutshof unfern des heutigen Crefaldo geboren und erhielt um das Jahre 100 seine Taufe ebendort. Pippo entstammte einer Familie niederen Adels und genoss eine gute Schulausbildung in Mediana und dem antiken Lehrstätten Orientes. Bereits in Oriente kam er mit dem Christentum in Kontakt und knüpfte, nach seiner Studienzeit Kontakte mit den christlichen Gemeinden in und um Mediana und wurde mit Anfang 20 Jahren getauft. Die Zeit der langen und nicht immer einfachen, mehr als einjährigen Taufvorbereitung beschreibt Pippo in einem autobiographischen Werk mit dem Titel Beginn meines Glaubens, welches heute noch im Unterricht an Schulen gelesen und übersetzt wird. Pippo besuchte kurz nach seiner Taufe die heiligen Stätten der Christenheit, studierte bei den Größen der frühen Kirche im Heiligen Land und zog im Jahre 125 nach Mediana, um von dort aus das Christentum verstärkt im Gebiet des heutigen Celano, Marati, Magiano, Sersale und Lascona zu verbreiten. Pippo wurde im Jahre 133 der erste Bischof von Mediana und schrieb bedeutene Schriften über den Glauben und setzte sich mit Themen wie der Philosophie, Exegese, Christologie und des Kirchenrechts ausinander und verfasste wegweisende und noch heute gültige Schriften. Pippo soll bereits zu Lebzeiten Wunder vollbracht haben. In Aufzeichnungen und Berichten ist immer wieder zu lesen, dass San Pippo auf seinen Reisen die Menschen beglückte, sie bekehrte und zum wahren Glauben führte. Seine unnachahmliche Überzeugungskraft, "als wenn der Herr spräche" - heißt es in vielen Texten der damaligen Zeit, machten aus dem jungen Mann einen Heiligen zu Lebzeiten. Er scharrte hunderte junge Jüngerinnen um sich, die er besonders beglückte und die in seinem Auftrag den Glauben an Gott unter die Menschen brachte. Nach seiner Ernennung zum Bischof von Mediana wirkte Pippo weitere große Wunder. Angehörige und Freunde des Bischofs wurden, wie einem Wunder gleich, unbeschreiblich reich und mächtig - so dass dies nur mit göttlicher Einflußnahme geschehen sein konnte. Heute besuchen jährlich zehntausende Menschen auf der Pilgerreise nach Mediana die Taufkirche des Heiligen Pippo und nicht selten geschehen auch dort Wunderheilungen. Zuletzt fand im September 2010 eine Spontanheiligung statt, als eine Frau von Fußpilz geheilt wurde, da sie in eine Urinlache auf den Pilgertoiletten trat oder im Juni 2010 wurde der bisherige Kleinganove Luigi Rossi zu einem wohlhabenen Mann, da er eine prallgefüllte Brieftasche nahe der Taufkirche "fand". Pippo, der in Celano als Volks- und Nationalheiliger verehrt wird, starb im Jahre Oktober des Jahres 177 an Altersschwäche in Alicara, wo er gerade weilte um die Gemeinde zu unterrichten. An seinem Todestag soll es noch schwer gestürmt haben. Doch die Woche nach seinem Tod, so heißt es, erstrahlte die Sonne über dem Norden Novaras in ungewohnter Helligkeit und Schönheit - da die Himmelscharen der Aufnahme Pippos ins Himmelreich frohlockten. Seine Heiligsprechung fand im Jahre 207 durch Bischof Mario, den Nachfolger Pippos, statt. wichtige Aussprüche
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