Hettore AppianiAus Lexikon der NationenWann genau Hettore Appiani geboren wurde ist nicht bekannt. Seine Eltern stammten aus Crefaldo, starben jedoch sehr früh, so dass Hettore bei einem Onkel in Heroth/Ratelon aufwachsen musste. Nach dem Schulabschluss in Watoran, der Hauptstadt Heroths, meldete er sich freiwillig, um dem neuen novarischen Königreich als Soldat zu dienen. Nach mehreren Jahren im Dienst beim Heer wurde Appiani unternehmerisch tätig. Er verkaufte geklauten Schmuck, Handtaschen, Fernseher, Radios, eigentlich alles was Geld einbrachte. In dieser Zeit lernte er Odoardo Galotti kennen und wurde sein Freund. Beide zusammen eröffneten einen Automobil Import und führten heiße Schlitten aus Astor ein. Kurz danach folgten eine Menge Betriebe und Unternehmen, welche die beiden erwarben. Sie kauften Wäschereien, Kinos, Bars, Reisebüros, alles gut gehende Geschäfte. Doch das meiste Geld wurde mit illegalem Glücksspiel, Wettbetrug und Erpressung gemacht. Beide Herren beherrschten Mitte der achtziger Jahre die celanische Unterwelt. Da der novarische Markt sehr dicht gedrängt war, entschlossen sich die Beiden in Ratelon zu expandieren. Hettore nutzte die Kontakte aus seiner Jugend und ging nach Watoran. Mitte der neunziger Jahre wurden 80% der illegalen Wetten in Heroth, Imperia, Katista und den Westlichen Inseln bei Hettore abgegeben. Ende der neunziger Jahre begann Hettore novarische Sonnenbrillen nach Ratelon zu importieren und löste damit einen wahren Sonnenbrillenboom aus. Ein jeder, der etwas auf sich hielt, trug eine novarische Brille. Selbst Kanzler wie Kauli oder Randy Blair sollen im Parlament mit Sonnebrille gesessen haben. Im Jahre 2002 entschloss sich Appiani noch krimineller zu werden und schloss sich der Ratelonischen Volkspartei (RVP) an. Unabhängig davon diente Appiani dem damaligen Kanzler Randy Blair (parteilos) eine Legislaturperiode als Berater und knüpfte weitreichende Kontakte im In- und Ausland. Im Jahr 2004 gelang Appiani dann sein größter Coup. Er wurde am 30. August 2004 zum Primo Ministro von Heroth gewählt. Sein Gegenkandiat war der bis dato amtierende Ministerpräsident Thomas Sonneberg, für welchen jedoch nur noch 33,33% der Wählerschaft stimmte, wohingegen Appiani den Rest der Stimmen auf sich vereinigen konnte und dies bei einer Wahlbeteiligung von 92,31%. Kurz nach seiner Wahl kaufte Appiani einen führenden imperianischen Fußballverein auf Kosten des Landes Heroth. Keine zwei Wochen nach seiner Wahl räumte er das Staatskonto von Heroth leer und schaffte das Geld ins Ausland, vorallem nach Kyrolonien. Diese Tätigkeit war die einzige Arbeit, welche Appiani im Amt als Primo Ministro vollbracht hatte. Das Bankensystem der damaligen Weltmacht Kyrolonien brach daraufhin zusammen, da nicht genügend Wechselgeld vorhanden war. Die Folgen daraus waren, dass es weltweit eine massive Knappheit an Bramern, der ratelonischen Währung, gab und es einige Zeit dauerte bis sich die Weltwirtschaft von diesem Raubzug erholte. Appiani zeigte sich kurz nach seinem Raub, von welchem bis heute nichts zurückgezahlt wurde, selbst beim Unionsstaatsanwalt Dennis von Arabien an. Dieser, höchst amüsiert über die Tat, konnte Appiani nicht festnehmen, da er sich mit der Maschine des damaligen vesteranischen Ministers Ristic aus dem Staub machte. Appiani lebte einige Zeit versteckt in Vesteran und ging bald wieder nach Novara. hier trat er ab 2008 als glühender Verehrer des Königs, als Geschäftsmann und Sportmäzen in Erscheinung. Sein Verein AC Mediana gewann in seiner Ägide die Meister und Vizemeisterschaft. Seit diesem Jahre ist Appiani auch ein Freund und Unterstützer des Schwarzweißtums, ebenso wie sein Sohn Giovanni Battista Appiani. |



