May 21, 2012, Monday, 141

La Costiera

Aus Lexikon der Nationen

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La Costiera ist eine historische Landschaft im Fürstentum Celano.
Regionalwappen
Land Fürstentum Celano
Fläche viele km"
Einwohner einige (Nov. 2007)
Regionspräfekt Almero Matterazi

Inhaltsverzeichnis

Städte der Region

Die Region La Costiera beheimatet acht Städte, welche auf eine lange und ruhmreiche Geschichte zurückblicken können. Einige dieser Städte können mehr als 2000 Jahre Stadtgeschichte aufweisen und sind seitdem kontinuierlich besiedelt.

Im folgenden sollen die acht Städte kurz vorgestellt werden. Begonnen wird im Norden und es endet mit der südlichsten Stadt, welche nur wenige Kilometer nördlich von Mediana gelegen ist.

Nova Mediana

Das Klima in Nova Mediana ist ein maritim gemäßigtes, mit Übergängen zum mediterranen Klima. Die angenehmsten Reisemonate sind der Mai und Mitte September bis Mitte Oktober. Die regenreichste Zeit sind die Monate Februar und März. Die Tagestemperaturunterschiede sind das Jahr über relativ gering und konstant bei circa 6 °C. Die Durchschnittstemperatur liegt im Schnitt bei 16,2 °C, mit Tiefsttemperaturen im Januar bei 8,5 °C und Höchsttemperaturen im Juli bei 24,1 °C.

Blick auf Nova Mediana
Blick auf Nova Mediana

Im Jahre 220 vor Christus wurde Nova Mediana durch medianische Siedler gegründet, welche sich eigentlich in Olivia niederlassen sollten, welches im selben Jahr zum Imperium kam. Nova Mediana wurde zur Siedlerkolonie, welche rasch anwuchs und im Jahre 20 vor Christus 50.000 Einwohner hatte. Auch nach Zerfall des Imperiums blieb die Stadt unter der Herrschaft des sich herausbildenen Fürstentums Celano. Im Jahre 1688 wurde ein Großteil der Stadt, welche damals ca. 25.000 Einwohner hatte, zerstört. Die Stadt erholte sich schnell von diesem Unglück, neue prachtvolle Gebäude wurden errichten, glanzvolle Kirchen entstanden, welche noch heute das Stadtbild zieren. Heute leben in der Stadt ganzjährig 28.000 Menschen, im Sommer und Ferienzeiten erhöht sich die Zahl auf 35.000. Nova Mediana bietet aber nicht nur ein reiches Angebot an historischen Sehenswürdigkeiten, auch ist die Stadt das Oberzentrum der Region und lädt zum Einkaufen in vielen kleinen Geschäften ein, welche sich über die Altstadt verteilen. Die drei Kilometer lange Strandpromenade mit vielen Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften bietet eine sehr schöne Kulisse, welche schon oft in berühmten Filmen, wie "der Liebende von Celano" oder "Kampf für den König" zu sehen war.

San Bartolomeo al Mare

Montesavecchia

Levanto

Levanto ist das kleinste und verträumteste Städtchen an der Costiera. Es liegt auf fast auf halbem Weg von Roma nach Montesavecchia. Montesavecchia und Roma sind bedingt durch ihre wundervollen Strände seit mehr als 100 Jahren Hochburgen des Tourismus und haben jedes Jahr Zehntausende von Besuchern. Levanto hingegen blieb bisher unentdeckt. Es ist ein kleines, relativ verschlafenes Städtchen mit knapp 1500 Einwohner. Die Menschen leben in hohen schmalen Häusern, die sich an die felsige Küste schmiegen und diese steile Küste hoch reichen bis auf 120 Meter über den Meeresspiegel. Das Städtchen existierte bereits zu den großen Zeiten des Medianischen Reiches, damals wie heute leben die meisten Bewohner vom Fischfang oder haben ihre Schafsherden in den umliegenden Bergen. In der Bucht von Levanto lassen sich laut Aussagen der ortsansässigen Fischer die schmackhaftesten Langusten fangen, welche es vor den Küsten Novaras und des Imperiums gibt. Fürst Facino scheint dies ähnlich zu sehen und der fürstliche Küchenmeister bezieht Langusten lediglich aus Levanto.

Roma

Medio Levanti

Bordighera

Viscontia

Blick auf Viscontia
Blick auf Viscontia

Viscontia hieß bis ins Jahr 1700 noch Fungini und hatte gerade einmal 307 Einwohner, welche meist vom Fischfang lebten. Nach dem schweren Erdbeben im Jahre 1688, durch welches große Teile der Haupstadt Mediana zerstört wurden, zog sich der Wiederaufbau hin. Da das reiche Bürgertum sich weigerte einen Großteil der Wiederaufbaukosten zu tragen, wie es von Fürst Adolpho V. angedacht war. Damit nicht genug, auch sollte das Bürgertum einen Großteil der neuen Prestigebauten des Fürsten finanzieren. Aufgrund der Weigerung des Bürgertums zog sich der Wiederaufbau der Hauptstadt hin und ärgerte den Fürsten so sehr, daß er sich entschloss die Hauptstadt zu überlegen. Adolpho V. ließ 150 km nördlich von Mediana eine neue Stadt errichten, welche seine Residenzsitz wurde. Er wählte das Fischerdorf Fungini aus, das er binnen weniger Jahre zu einer prachtvollen Stadt, mit vielen Repräsentativbauten, Parks und einer wundervollen Promenade ausbaute. Im Jahre 1699 erließ Adolpho eine Weisung, daß Fungini ab dem Jahre 1700 Viscontia heiße und von da an seine neue Hauptstadt sei.

Im Jahre 1702 wurde die Hauptstadt offiziel wieder nach Mediana verlegt, nachdem sich der Fürst mit den reichen Bürgern einigen konnte, welche sich bereit erklärten große Teile der Kosten zu tragen, wenn Mediana nur wieder Hauptstadt werden würde.

Der Umzug der Regierung und des Königs zurück nach Mediana zog sich aber bis zum Neubau der Bauten in Mediana hin, so daß er endgültig erst im Jahre 1707 vollzogen war. Die tat der Entwicklung der Stadt aber keinen Abbruch. Im Jahre 1707 wurde eine Hochschule eingerichtet, bereits im Jahre 1712 stiftete Fürst Aldolpho V. drei Kunstsammlungen, welche man heute in der Villa Visti, der Villa Scontio und dem Palazzo Fungini besichtigen kann.

Reiterstatue des Fürsten Adolpho V.
Reiterstatue des Fürsten Adolpho V.

Auch nach dem Tode von Aldolpho V. blieb die Stadt einer der Lieblingsorte des Fürsten von Celano. Die Fürstliche Familie verbringt noch heute die Herbstmonate in Viscontia. Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Region La Costiera und Visconti ganz besonders eine Zeit des ersten Tourismus. Inländische, aber auch viele berühmte ausländische Künstler, Schiftsteller und Dichter bereisten das Land und einige ließen sich in Viscontia nieder. Noch heute leben viele Intellektuelle in Viscontia und bestätigen den Ruf die schlauste Stadt Novaras zu sein.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat aber auch der Massentourismus die Region und Visconti erreicht. Bereits im Jahre 1870 hatte Visconti eine Kapazität von 1000 Gästebetten. Die Zahl stieg bis ins Jahr 1900 in der gesamten Region auf auf 25000 an, senkte sich aber im Jahre 1902 stark ab. Im Jahre 1902 erließ der damalige Fürst eine Urlaubssteuer für Betten in Viscontia, so daß die Preise schlagartig in die Höhe schnellten. Von da ab konnte es sich nur noch die feine Gesellschaft erlauben in der Region Urlaub zu machen. Bisher gebaute Bettenburgen wurden abgerissen.

Heute hat die Stadt 5500 feste Einwohner. Mit Zweitwohnsitzen kommt sie sogar auf 7500. Es gibt drei Hotels in der Stadt. Alle haben 5 Sterne und gehören zu den Teuersten des Landes. Eines der Hotels liegt in der Altstadt, zwei direkt an der Promenade.

Eine große Leidenschaft der Einwohner ist natürlich das Fußballspiel. Der Verein SS Celano Viscontia spielt seit November 2008 in der ersten novarischen Liga.

Impressionen