May 21, 2012, Monday, 141

Lapese

Aus Lexikon der Nationen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Lapese
 
Staat Gran Novara
Region Lascona
Gliederung 4 Quartieri
Bürgermeister Hettore Appiani
 seit dem 11.10.2009
Fläche 123 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl

ca. 120.000.
Gründung 77 v. Chr.
Postleitzahl LP00-LPXX
Telefonvorwahl 0408

Lapese ist liegt zwischen Flora, Haupstadt der Autonomen Republik Lascona und Alicara, der größten Stadt im Norden des Fürstentum Celano.

Lapese ist mit seinen rund 120.000 Einwohnern der kleine Bruder neben dem großen Flora. Obwohl die Stadt bereits fünfzig Jahre früher als Flora von Siedlern aus Mediana gegründet wurde, stagniere die Entwicklung der Stadt Mitte des 20. Jahrhunderts durch den Zusammenbruch der Bergbauindustrie. Noch heute werden Rohstoffe nahe der Stadt und nahe von Casa Tre gewonnen, aber im Vergleich zu früheren Jahren, arbeiten nur noch wenige Menschen in dieser Industriebranche.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Stadt

Im Jahre 77. v. Christus wurde die Stadt Lapese als Siedlungskolonie Medianas errichtet, doch wurde ihr bereits einhundert Jahre später der Rang vom neuentstandenen Flora als Handelsknotenpunkt abgelaufen. Lapese behielt aufgrund seiner nahen rohstoffreichen Berge eine gewisse Bedeutung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

San Pippo

Grundriss der Kirche
Grundriss der Kirche
image:Bergkerk.jpg
San Pippo bei Nacht


Bereits im 8. Jahrhundert wurde an Stelle der heutigen Kirche ein Gotteshaus errichtet, welches häufig erneuert und umgebaut bis ins 17. Jahrhundert genutzt wurde. Im Jahre 1667 beschloss man das marode Gebäude abzubrechen und einen neuen Bau an seine Stelle zu setzen, der auch auf San Pippo geweiht wurde. Anläßlich der 100-jährigen Pfarrweihe 1777 schenkte der Novarische Orden der Gemeinde eine Renovierung und der Innenraum der Kirche wurde im Barock neu gestaltet.

Zwischen 1887-1891 wurde die Kirche um ein neogotisches Presbyterium erweitert und ein neuer Altar hinzugefügt. Die Glasfenster stammen nur zum Teil aus dieser Zeit. Die Fenster im neuen Presbyterium stammen aus der Chiesa San Luca in Mediana Die heute charakteristischen Türme der Kirche wurden erst 1903-1907 durch den Architekten Augusto Klotzi erbaut.

Die Kirche befindet sich oberhalb der Altstadt von Lapese und ist durch Treppen zu erreichen. Hinter der Kirche schließt sich der Stadtteil San Pippo an.

Castello Urbi

image:Castello.JPG
Castello Urbii


Zwischen der Altstadt von Lapese und Lapese Nova gelegen ist das Castello Patzi gelegen. Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert von der damals führenden lapesischen Kaufmannsfamilie Patzi. Es diente in den ersten Jahrhunderten als Wohnstatt der Patzi und als städtische Festung und Kaserne. Ein Flügel des Castello wurde bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Familienmitgliedern der Patzi bewohnt. Das restliche Gebäude beherbergt noch heute die städtische Polizei, sowie ein Museum, wo man alte Uniformen der lapesischen Stadtwache besichtigen kann. Der Blick vom Wehrturm des Castello bietet eine wunderbare Aussicht auf die Altstadt von Lapese, sowie auf die Kirche San Pippo auf der Anhöhe am Ende der lapesischen Altstadt.

Mineraria Nord

Haldenreste
Haldenreste
image:Hun.jpg
Mineraria Nord


Am nördlichen Rand von Lapese Nord liegt das ehemalige Erzabbaugebiet Mineraria Nord. Gefördert wurden Blei-, Zink- und Kupfererze. Die Gangmittel der Grube waren bis zu 150 m lang und 0,05-1 m mächtig. Nördlich der Minen befanden sich das Kesselhaus, südwestlich davon der Schacht mit Förderturm und nordwestlich anschließend dessen Fördermaschinenhaus. Nördlich der Gebäude befand sich das Verwaltungsgebäude der Grube. Das Verwaltungsgebäude ist mittlerweile zu einer Kindertagesstätte und Herberge umgebaut worden. Während der Betriebszeit der Grube, die zwischen 1857 und 1961 lag, arbeiteten mehr als 500 Menschen in der Mineraria Nord. Außer dem Umbau des Verwaltungsgebäudes liegt das Gelände seit der Schließung Anfang der sechziger Jahre brach.

Villa Gonzo

image:Golfhot.jpg
Villa Gonzo


Die Villa Gonzo wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Norden von Lapese erbaut. Die Bauherren, die Familie Gonzo stammten aus dem Süden Maratis und waren durch dubiose Geschäfte mit der Mafia zu Reichtum gelangt. Die Familie erstand in Lapese ein Bergwerk, welches jedoch nur noch wenige Jahre profitabel war. Die Gonzos verließen die Stadt wieder und verkauften die Villa an einen Kunstsammler, der einen Teil seiner Sammlung in der Villa untergebracht hatte. Das Gebäude liegt am Rande eines ehemaligen Kohleabbaugebiets, welches heute als Naherholungsgebiet genutzt wird. Die Parkanlage der Villa, welche aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts stammt und von einem albernischen Architekten angelegt wurde, ist seit dem Jahre 2008 zu einer Golfanlage umgebaut worden. Die Villa Gonzo beherbergt neben einem gehobenen vesteranischen Rastaurant seit 2009 ein Hotel, welches dem Betreiber des Golfplatzes gehört.

Städtepartnerschaften

Seit 2004 unterhält die Stadt eine Partnerschaft mit der vesteranischen Stadt Banja. Es finden regelmäßige Schüler- und Seniorenbesuche satt. Seit 2006 treffen die beiden besten Fußballmannschaften der Städte in einem Freundschaftsspiel aufeinander.

Stadtgliederung

Der Stadt Lapese gliedert sich in vier Stadtteile, Lapese, Lapese Nova, San Pippo und Lapese Nord.

Persönlichkeiten

Wirtschaft

Nahe Lapese wurden seit mehr als zweitausend Jahren verschiedene Rohstoffe gewonnen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war Lapese vom Bergbau dominiert, große Teile der Bevölkerung arbeiteten in der Branche. Ein seitdem eingesetzter Strukturwandel ist noch nicht abgeschlossen. Die Arbeitslosenrate ist eine der höchsten in Lascona.