February 5, 2012, Sunday, 35

Lascona

Aus Lexikon der Nationen

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Il Distretto autonomo Lascona
Autonome Republik Lascona
Amtssprache Novarisch
Hauptstadt Flora
Staatsform Autonome Republik als Provinz Gran Novaras
Staatsoberhaupt
 Reichsverweser
Daniele Pazzarati
 seit September 2008
Fläche 283.040 km²
Bevölkerung 
Dichte

19.371.484
68,44 EW/km2
Durchschnittseinkommen 132.000 no£


Die autonome Republik Lascona liegt im Nordosten des Königreiches Gran Novara und grenzt an die Provinzen Celano im Westen, Magiano im Südwesten und Sersale im Süden. Hauptstadt der Provinz ist Flora. Lascona genießt einen historisch bedingten Sonderstatus im Königreich. Die politische Gliederung sieht republikanische Züge vor, wobei dem Land ein vom König ernannter Reichsverweser vorsteht. In Lascona herrscht kein feudales System und auf der unteren politischen Ebene findet eine weitgehend demokratische Partizipation des Volkes statt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Regionen Lasconas
Die Regionen Lasconas


Die Hauptstadt von Lascona ist Flora im Nordosten der Region. Weitere wichtige Städte sind Grimmano, Opera, Casa Ferdi, Zyparina, Parmesano, Fronta, Lapese und Monte Goumano. Lascona ist bekannt für seine hügelige Landschaft, die sich besonders durch die vielen Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäume und Weinreben auszeichnet. Hinzu gekommen sind in 2009 die unter anderem die Städte Caesarea, Libisoma, Aventicum und Tolosa. Diese gehören zur neuen Provinz Ostlascona.


Zu den bekanntesten und beliebtesten Landschaften zählen die Evilia im Westen der Provinz, die als eines der besten Weinbaugebiete des Reiches bekannt ist, die größte Stadt der Region ist Opera. Touristisch gesehen, etabliert sich Pasadera, der Norden der Provinz, immer mehr. Von der Hauptstadt Flora aus erstrecken sich die wunderschönen Landschaften zwischen Parmesano und Monte Goumano. Die südlichen Gebiete Apulia und Giramaro sind die am spärlichsten besiedelten Regionen. Sie werden hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt.


Klimakarte
Klimakarte

Klima

Im Gegensatz zum trockenen Süden ist Lascona durchaus regenreich, was der hier ansässigen Landwirtschaft zugute kommt. Bei einer Durchschnittstemperatur im Jahr von um die 10 Grad und einem Niederschlag von 1000 mm im Mittelwert, also warmen Sommern, kalten Wintern, bieten die lösreichen Böden ideale Grundlagen für gute Ernten.


Verwaltung

Die Hauptstadt und der Verwaltungssitz von Lascona ist Flora. Es gibt traditionell vier Provinzen. Pasadera, Apulia, Evilia und Giramaro. Seit der Großen Gebietsreform von 2009 ist noch die Provinz Ostlascona dazu gekommen.

Geschichte

Gründung

Die erste urkundliche Erwähnung der Region als Lascona existiert in der Klosterbibliothek von San Gimo. Ein Mönch soll der Legende nach 872 den Hügel, auf dem heute die mittelalterliche Stadt Monte Goumano steht erreicht haben und dort von einem Engel die Weisung erhalten, eine Stadt zu gründen. Er errichtete über dem Stein, auf dem er ausgeruht hatte eine kleine Zelle. Der Name Lascona leitet sich angeblich von den damaligen Worten für Hügel und Zelle ab. 1022 angeblich annektierte die nahe Stadt Alicara die kleine Stadt auf dem Hügel und somit stand die Region unter fremder Herrschaft.

Die Gründung der Stadt Flora begann jedoch bei weitem früher. Sie wurde im Jahre 34 v.Chr. von dem Feldherren Giulio Eco als Colonia Fiora in der fruchtbaren, aber noch teilweise sumpfigen Ebene errichtet. Die Colonia bestand zunächst aus einem Militärlager, dem Castrum, dessen quadratische Anlage sich auch heute noch im Straßenverlauf widerspiegelt. Die verkehrstechnisch günstige Lage am Kreuzungspunkt der Straßen vom Norden nach San Vincenco im Süden und der Straße von der westlichen Küste in den Osten.

Fiora entwickelte sich gegen den Willen seines Gründers zu einem der größten Umschlagplätze der Waren aus dem Norden und derer aus dem Osten. Ecco schwang sich zum Herren über Fiora auf und eroberte die Regionen bis hinauf zu den heutigen Grenzen der Provinz.

Unter dem Medianischen Reich entwickelte sich die Region nebst der nahe gelegenen Terrea Maximo nur spärlich. Erst nach dem langsamen Fall des Reiches bliebt Fiora eine Festung der Hoffnung und vorallem des Reichtumes. Die Stadtherren kauften nun nach und nach die Weinbaugebiete südwestlich der Stadt, die heute als Evilia bekannt sind.

Stadtstaaten

Im 12.Jahrhundert bis in die späte Renaissance war die heutige Provinz auf sechs Stadtstaaten aufgeteilt. Den Norden teilten sich Alicara und Flora. Evilia und Appulia teilten die Städte Opera, Uoma und Zyparina unter sich auf. Das Adelshaus Ferdi, welches durch einen Streich des Schicksales an die südlichen Gebiete kam, herrschte von ihrem Stammsitz, der Casa Ferdi aus über die südlichen Gebiete.

Republik

Nachdem sich die Region nach der Renaissance immer mehr von den anderen abspaltete, rief Umberto Riccone 1654 die Republik Lascona aus. Die übrigen Fürstentümer zeigten sich empört und marschierten gegen die neugegründete Republik. Riccone rechnete damit und schlug die Eindringlinge als neu gewählter Fürst von Lascona mit aller Gewalt zurück. Die Republik konnte sich mehrere Jahrhunderte lang dann auch so vor der Einmischung der anderen Länder bewahren und wuchs zu einem wohlhabenden und von Handel geprägten Staat heran.


Provinz zu Gran Novara

Nachdem Lascona unter dem 1910 zurückgetretenen Re Aldo XI zwar Reichsbestandteil war, aber weitreichende Autonomierechte besaß und 1910 die Unabhängigkeit ausrief, geschieht August 1912 dann das unvermeidliche, was allen kleinen Staaten geschehen kann.

Die Republik Novara nutzt die Gunst der Stunde und besetzt Lascona, nachdem dortige Unruhen für Instabilität gesorgt haben. Die Zentralregierung verspricht Aufbau und Wohlstand, so dass vor allem die lasconische Unterschicht dem Beitritt zustimmt. Im Dezember 1912 dann, nach einer Volksabstimmung (Zustimmung 79%) wird Lascona dritte Provinz der Republik Novara.

Der Generalstreik von 1921

Die PCL (Partido Comunista Lascona) ruft am 4.01.1921zum Generalstreik auf, welchem sich tausende Arbeiter, vor allem in Flora und Umgebung, anschließen. Die bis in den März dauernden Streiks legen beinahe die komplette Infrastruktur der Region lahm. Die Unruhen in Lascona nahmen ihren Anfang dadurch, dass Polizeikräfte den 17jährigen Tischlerlehrling Ottone Scapoli zu Tode geprügelt haben, nachdem er Widerstand bei seiner Verhaftung nach einem Ladendiebstahl in einem florenser Elendsviertel leistete. Die ohnehin politisch instabile Lage eskalierte und war durch Straßenkämpfe und Brandstiftungen in reichen Wohngebieten geprägt. Die novarische republikanische Zentralregierung setze Streikbrecher und Polizeikräfte aus den anderen Provinzen ein, um Lascona zu befrieden. Die autonome Provinz war erst 1912 der novarischen Republik beigetreten, Auch heute noch sind viele Straßen, Plätze und Schulen nach Ottone Scapoli benannt.

Ostlascona

Durch die große Gebietsreform des Jahres 2009 erhielt Lascona erheblich neue Gebiete (223.712 km²) der ehemaligen Provinz Ladinien. Diese, allerdings eher dünn besiedelten, Gebiete, mit den Städten Caesarea, Libisoma, Aventicum und Tolosa, werden als neue Provinz Ostlascona geführt und unterstehen direkt dem Vicario Imperiale di Lascona.

Der große Bevölkerungszuwachs, von immerhin 11.571.484 Einwohner, im bitterarmen Ostlascona, stellte die AR Lascona zunächst vor große Herausforderungen. Nicht nur war die Infrastruktur im Vergleich zum Altreich höchst unterentwickelt, auch war das Bildungsniveau auf einen beklagenswert niedrigen Stand.

Ein Nebeneffekt der Vereinigung, mit diesem vor allem durch novarisch-lasconischstämmige Bevölkerungsteile besiedelten neuen Gebiete, war die Absenkung der Bevölkerungsdicht von 131 Einwohner je km2 auf 68,44 EW/km2. Dies unterstreicht die strukturellen Unterschiede des hochindustrialisierten Westens, zum durchweg rückständig agrarisch geprägten Osten.

Der Anspruch der AR Lascona all ihren Bürgerinnen und Bürgern adäquate Lebensverhältnisse zu ermöglichen führt dann zur Offensive 2010 mit dem Ziel die Defizite der Ostgebiete durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Bildung nachhaltig zu bessern. Leider fand diese Initiative wenig Beachtung. Was die Initiatoren anspornte im Folgejahr um so intensiver für eine Neuauflage zu werben.

Religion und Kirche

Bischöfin von Alpi Sr. Maria Immaculada
Bischöfin von Alpi Sr. Maria Immaculada


Die überwiegende Zahle der Lasconen und Lasconinnen sind novarisch-katholisch. Zahlreiche Kirchen und Klöster prägen bis heute die Landschaft. Lascona ist flächenmäßig Teil des Bistum Alpi.


Geschichtlich betrachtet muss das heutige Gebiet des Bistum Alpi als das Kernland der Novarisch-Katholische Kirche betrachtet werden. Hier gründete Maria Magdalena den späteren Orden der unbeschuhten Diamatissen, hier lebten und wirkten die Großen Märtyrer Hildegardis von Spaso und St. Valeron. Ein besonderer Platz gilt dem Gründer Lasconas der auch als St. Umberto vielfach Verehrung findet.


Zu den besonderen durch das Bistum bewahrten Heiligtümer gehört das Sanctum Mariäe, eine Sammlung von frühsten Handschriften zu Leben und Wirken der Marien. Ein Teil dieser Handschriften wird den Marien direkt zugeschrieben.

Vereinswesen

Besonders hervor zu heben sind :


Kunst und Kultur

Die Administration der AR Lascona bemüht sich um die Erhaltung der kulturellen Güter. Beispiel hierfür ist zum Beispiel die LdN Initiative - Schönes Lascona Ende 2009.

Tourismus

Monte Goumano
Monte Goumano

Der Tourismus ist für die Bewohner von Lascona eine der wichtigsten Einnahmequellen. Hauptziel der Touristen ist Flora, mit der Kathedrale , dem Ponte Nuovo und den vielen Renaissancepalästen. Aber auch Monte Goumano, ein von mittelalterlicher Architektur geprägter Ort, der zum Weltkulturerbe zählt, sind beliebte Stationen auf einer Kulturreise durch Lascona. Der Tourismus bildet die immer größer werdende Einnahmequelle der Region. Viele Touristen haben den Abwechslungsreichtum der Regionen erkannt und wachsen seit Jahren prächtig.


Den Reiseführer für Lascona erhalten sie im Shop des Medianischen Buchverlags unter dieser Adresse : http://www.novara.at/mbv/

Wirtschaft

Das insbesondere um die Landeshauptstadt Lascona herum hochtechnisierte Alt-Lascona ist auch heute noch in weiten Teile von Tourismus und Landwirtschaft geprägt, hier vor vor allem Wein, Olivenöl, aber auch Tierzucht. Zu den bekanntesten Lasconer Weinen zählen der Siccanti, der Casa Philippi, der Monte Petri und der Valpucci. Ostlascona hingegen ist rein agrarisch geprägt.


Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor ist die Stahlproduktion in der Gegend um Uoma.


Staatsunternehmen

Als gemeinsames Staatsunternehmen mit der Körperschaft Magiano gründen Violetta di Eco und Daniele Pazzarati März 2009 die Societat Pulizia Magiano i Lascona. Dieses Unternehmen, zunächst mit Kraftwerk, Wasserwerk und Recyclinghof ausgestattet bündelt die Ver- und Entsorgungsaktivitäten beider Körperschaften und ist mittlerweile eines der größten Unternehmen Gran Novaras.


Mit Acquedotto Statale Lascona ist das größte Wasserversorgungsunternehmen des Reiches mit mehreren Standorten in Lascona ansässig.


Wesentlichen Unternehmen

Eines der ganz großen Unternehmen Gran Novaras , die Gruppo Nano hat ihren Sitz in Flora.

Große Firmen sind auch außerhalb der Hauptstadt Flora, mit ihrem internationalen Flughafen, ansässig. Die Produktionsstätten des größten Kosmetikkonzerns des Reiches, Thyskens liegt bei Lapese.

Das Frigidi Handelshaus aus Parmesano wurde bekannt durch den Aufkauf und Weiterverkauf von Waren der sich bis dato noch in einer rechtlichen Grauzone befindet.

Bekannt sind auch Fischereikollektiv Goldene Makrele, Nova TV, Fabbriche per le sostanze chimiche Flora, Casa dell economia Flora, Chicco di riso und nicht zu vergessen, das große lasconische Landwirtschaftsunternehmen Societa per l agricoltura biologica in Parmesano.

Eine Liste ohne Anspruch an Vollständigkeit :




Verkehr



Angaben nach ReWiG

Die AR Lascona betreibt auch eine Reihe eigener Betriebe : (Stand 2.12.09)

Betrieb

Tongrube
Försterei
Försterei
Försterei
Sägewerk
Bauxitmine
Kohlebergwerk
Steinbruch
Steinbruch
Wasserwerk
-

Größe

1
10
10
10
3
2
1
7
10
5
3

Lizensgeber

AR Lascona
AR Lascona
Sersale
Sersale
lizensfrei
AR Lascona
AR Lascona
AR Lascona
AR Lascona
Vikario
AR Lascona

Darüber hinaus betreibt die AR Lascona gemeinsam mit dem Fürstentum Magiano die Societat Pulizia Magiano i Lascona. Diese Gemeinschaftsunternehmen dient als Ver- und Entsorger für die Bevölkerung Magianos und Lasconas und gehört mit Stand 08/2009 zu den Top Ten Gran Novaras.

Politik

Als einzige Provinz Gran Novaras, hat Lascona demokratische Züge. Zwar wird der Reichsprotektor vom König ernannt, doch wählt das Volk einen kleinen Ratskreis, der es vertritt und auch den Reichsverweser in seinem Amt überwacht. Rechtliche Grundlage allen Handelns in Lascona ist das historische Statuto per le Distretto autonomo Lascona, welches in eine Volksabstimmung Ende 2008 erneuert und bestätigt wurde. Ende 2009 wurde diese durch Volksbeschluss erheblich erweitert, so wird seit dem der Reichsverweser demokratisch durch das Volk Lasconas gewählt.

Der Reichsverweser ist zudem Oberkommandierender der lasconischen Volkssturm, seine persönliche Sicherheit und die seines Amtssitzes wird durch die 1° Stendardo di Lascona - Vedetta rosso gewährleistet.

Der Reichsverweser hat Sitz und Stimme im Reichsrat Gran Novaras.

Sport


Patenschaften


Lascona ist Namensgeber des Flaggschiffes der Medianikflotte, des Raketenkreuzers RN Lascona. Das Schiff ist der Stolz der Marina Militare im Medianik.

Städte in Lascona

Städte

Flora
Parmesano
Lapese
Laggia
Tolosa
Casa Tre
Spaso (zu Flora)

Einwohnerzahl

480.000
120.002
120.000
28.000
15.000
3300
500

Nationen des Königreichs Gran Novara

Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente

Fürstbistum: Lega Cattolica

Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii

Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica