May 21, 2012, Monday, 141

Maria Magdalena

Aus Lexikon der Nationen

Wechseln zu: Navigation, Suche

Maria Magdalena (*ca. 1 n.Chr. † 76 n.Chr.) ist als Begründerin der Katholischen Kirche eine der wichtigsten Personen in der Geschichte der heutigen Novarisch-Katholischen Kirche (NKK). Als Mitgliedes des engsten Kreises um Jesus besaß sie großen Einfluss auf die Apostel und beteiligte sich rege an den theologischen Diskussionen der Urgemeinde.


Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Kindheit und Jugend

Man weiß nicht viel über ihre Kindheit und Jugend, allerdings ist bekannt, dass ihre Mutter, die der untersten Schicht von Magdala angehörte, noch vor ihrer Geburt vom Vater verlassen und oft geschlagen wurde. Als junges Mädchen, nach Überlieferung der valsantischen Sekte, verdingte sie sich als Prostituierte, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Bekehrung - erste Begegnung mit Jesus

Jesus fand sie auf seiner Reise in ihrer Heimatstadt Magdala in der Nähe von Tiberias und trieb ihr der Überlieferung nach sieben böse Geister aus. Sie war von dieser Begegnung so verändert, dass sie ihr altes Leben völlig hinter sich ließ und sich den Jüngern um Jesus anschloss. Schnell integrierte sie sich in den engsten Kreis um Jesus und war immer bei den zwölf Aposteln. Ihre Aufgabe, zusammen mit der Mutter und Schwester Jesu, war es, für die Versorgung der Jünger zusorgen.

Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu

Maria Magdalena saß beim letzten Abendmahl mit am Tisch und verbrachte die Nacht bei den Jüngern im Garten Gethsemane. Sie folgte Jesus bis ans Kreuz, als die meisten Jünger schon abgetaucht waren. Auch bei seiner Beisetzung half sie und war eine der Frauen, die am Morgen nach dem Sabbat ins Grab wollten, um Jesus zu ölen.

Doch als der Engel ihnen die Frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu zusprach, war sie die erste, die losrannte und die Nachricht den Aposteln und anderen Jüngern berichtete. Ihre Freude über die Auferstehung war nicht zu bändigen und sie begann öffentlich davon zu reden, während die anderen, besonders der Apostel Thomas, skeptisch blieben. Petrus ging aber zum Grab und fand es ebenfalls leer. Am nächsten Tag kamen zwei Jünger aus Emmaus zurück zu den Aposteln und berichteten, sie hätten den Auferstandenen gesehen. Daraufhin trat Jesus selbst in ihre Mitte. Einige hielten ihn für einen Geist, nicht jedoch Maria Magdalena. Sie warf sich ihm zu Füßen und küsste diese. Sie feierten das Mahl zusammen.

Anschließend gebot ihnen Jesus, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen, aber nicht sofort, sondern erst wenn sie die Kraft vom Vater bekommen würden. So lange sollen sie in der Stadt versammelt bleiben. Nach dem Mahl ging er mit ihnen nach Bethanien, segnete sie alle und fuhr gen Himmel.

Pfingsten und erste Missionsreise

Das Pfingstwunder war der Beginn von Maria Magdalenas missionarischem Wirken. Nachdem sie mit den Aposteln den Heiligen Geist empfangen hatte, ging sie nicht wie die anderen in die Stadt, sondern begann durch das Umland zu ziehen und gab dort Zeugnis von dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Und sie gründete Gemeinden, die kein anderer Apostel besuchte. Eines Tages aber traf sie einen jungen jüdischen Mann, mit dem sie in eine Diskussion verfiel. Er wollte nicht glauben, dass Jesus der Messias gewesen sei, denn dann wäre Israel frei. Und er, der nach dem ersten König Israels benannt worden war, trachtete ihr nach dem Leben. Doch es gelang ihr, sich ihm zu entziehen. Doch ihre Missionsreise war beendet, da er sie verfolgte und begann, diejenigen im Namen der römischen Besatzer zu töten, die sich zu Christus bekannten. Maria Magdalena ging also zurück nach Jerusalem und versteckte sich bei den Aposteln.

Aussöhnung mit Paulus

Die Verfolgung der christlichen Gemeinde nahm immer mehr zu. Die Juden, die sich nicht bekehrten, wurden durch Propaganda gegen die Christen aufgewiegelt. Doch durch durch die Bekehrung der Schlüsselfigur Saulus ebbte die Verfolgung langsam ab. Saulus, der sich nach seiner Bekehrung Paulus nannte, übernahm schnell Führungsaufgaben in der Gemeinschaft der Christen und hatte Zugang zu den Aposteln. So trafen sich auch schließlich die untergetauchte Maria Magdalena und ihr einstiger Verfolger. Die beiden führten einige lange Gespräche, deren Inhalt nicht überliefert ist. Doch schließlich verkündeten sie den Aposteln, dass ihre Differenzen ausgeräumt seinen. Bis zum Aufbruch des Paulus zu seiner Missionsreise waren die beiden oft zusammen anzutreffen und entwickelten eine Dynamik, die die Gemeinde in Jerusalem ordentlich in Schwung versetzte.

Paulus' Verhaftung und Verschleppung nach Mediana

Während Paulus durch die Welt zog und neue Gemeinden gründete, blieb Maria Magdalena in Jerusalem und kümmerte sich um Bedürftige. Der schriftliche Austausch zwischen den beiden gilt heute als belegt, doch existieren keine bekannten Schriften. Bei der Rückkehr des Paulus von seiner letzten Missionsreise flehte sie ihn an, zu fliehen und sein Leben zu schonen. Doch der sture Paulus wolle seinen Weg gehen und für das einstehen, für das er so sehr gekämpft hatte. In Jerusalem wurde er schnell ergriffen und als Bürger des ??? medianischen Reiches ??? (habe keine Ahnung ob das so in die Geschichtsschreibung passt) nach Mediana gebracht. Maria Magdalena wollte ihn dieses Mal aber nicht allein gehen lassen, weil es das letzte Mal sein konnte, dass er die Stadt verließ. Sie beschloss also, nach Mediana zu reisen, um ihm dort beizustehen. Gemeinsam mit Zachäus, dem Sohn des Barnabas, begab sie sich also auf die Reise. In Mediana angekommen, tauchte sie dort zunächst bei den Mitgliedern der kleinen dort entstandenen Gemeinde unter. Ihren Freund Paulus besuchte sie regelmäßig und schmuggelte seine Post aus dem Gefängnis.

Streit mit Paulus und Wirken im medianischen Reich

Doch nach einiger Zeit wurde Maria Magdalena diese Aufgabe lästig, und sie blieb dem Kerker immer öfter fern, und auch Paulus veränderte sich. Vor allem seine Denkweise übe Frauen radikalisierte sich. Im Jahr 52 n.Chr. kam es in der Zelle zu einem regelrechten Wortgefecht zwischen den beiden, und Paulus handelte sich eine Ohrfeige ein, woraufhin Maria Magdalena von den Wachen hinausgeworfen wurde. Sie verließ Mediana, wollte
Villa Maria Magdalena um etwa 60 n.Chr.
Villa Maria Magdalena um etwa 60 n.Chr.
und konnte aber nicht nach Jerusalem zurückkehren. Darum machte sie sich auf und missionierte im Umland. Trotz der großen Gefahr, die mit der Verfolgung durch den Kaiser vernunden war, gelang es ihr, viele Gemeinden zu gründen. Schließlich ließ sie sich an der Küste nieder, da sie nicht mehr die Jüngste war. Den Ort, den sie für sich ausgesucht hatte, nannte sie Vikario. Einige Mitglieder der Gemeinden bauten ihr dort ein Haus (Villa Maria Magdalena), in dem sie ständig Gäste hatte und die umsorgte. Im Jahr 64 n.Chr wurde Paulus durch das Schwert hingerichtet, und große Angst entstand in den Gemeinden. Die Forderung nach Führung wurde laut. Der Kontakt mit Jerusalem war schon lange abgebrochen, und ihn wieder aufzunehmen, war zu gefährlich. So wurde Maria angetragen, die Leitung der Gemeinden zu übernehmen. Nach einigem Ringen mit sich selbst stimmte sie schließlich zu und gründete die "Katholische Kirche" und wurde vom ersten Konzil zur Prima gewählt.

Tod

Die Kirche etablierte sich im Untergrund, und die Wogen glätteten sich langsam. Bald waren die Christen und ihre Verfolgung nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein. Im Jahre 76 n.Chr starb Maria Magdalena in Vikario, das mittlerweile zu einem kleinen Dorf herangewachsen war.