Medianisches ReichAus Lexikon der NationenAls Medianisches Imperium (lateinisch: Imperium Medianum) bezeichnet allgemein das von der Stadt Mediana beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen etwa dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. bzw. 6. Jahrhundert n. Chr., wobei sich die Herrschaftsform im Laufe der Zeit von der Königsherrschaft zur Republik und schließlich zum Kaiserreich wandelte. In diesem Gebiet mit seinen vielen Völkern, Sprachen und Religionen breitete es sich als Staat, als Gesellschaftsform und als universalistische Idee aus. Zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung, zu Zeiten Kaiser Giuttas, erstreckte sich das Medianische Reich auf große Teile des südlichen Adrasteas. Der Handel, die Künste und die Kultur erreichten während der Zeit des Medianischen Reiches in Teilen seines Gebietes eine erste Hochblüte, die damalige Lebensqualität und der damalige Bevölkerungsstand sollten in Adrastea erst Jahrhunderte später wieder erreicht werden. Das Reich übte einen großen Einfluss auf die von ihm beherrschten Gebiete, aber auch auf die Gebiete jenseits seiner Grenzen aus. In seiner östlichen Hälfte mischte sich dieser Einfluss mit ladinischen Elementen. Der Westen dagegen wurde medianisiert. Mediansich wurde zur Amtssprache des Reichs, in Teilen von ihm blieben aber auch andere Sprachen erhalten. Die Sprache der Medianer ist über Jahrhunderte in ganz Adrastea bis in die Zeit des Barock die Sprache der Gebildeten gewesen. In der Novarisch-katholischen Kirche ist das Medianische bis heute die Sprache der Messe geblieben. Die medianische Überlieferung datiert die Gründung Medianas zwischen 814 und 728 v. Chr. Obwohl die ältesten Siedlungsspuren auf dem späteren Gebiet der Stadt sogar bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. hinaufreichen, stammen die frühsten Hinweise für die Anlage einer Stadt wohl aus dem letzten Drittel des 7. Jahrhunderts v. Chr. Obwohl das Gebiet Medianas aus äußerst unfruchtbaren, zum Teil sumpfigen und sandigen Boden bestand und somit eine gewinnbringende Landwirtschaft nahezu ausgeschlossen war, gelangte Mediana bald zu wirtschaftlicher Bedeutung, kontrollierte es doch zwei bedeutende Handelswege: die Via Latrium und die Via Salami. Auch die Einführung des uralten medianischen Hafenzolls für Handelsgüter trug ihren Teil zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Mediana begann mit einer gezielten Expansion auf der novarischen Halbinsel, musste dabei aber auch schwere Rückschläge verkraften. Hier gab es zunächst den Maratersturm von 387 v. Chr., der psychologisch seine Spuren hinterlassen sollte, sowie mehrere Niederlagen gegen novarische Volksstämme. Mediana schuf schließlich ein weitverzweigtes Bündnisgeflecht. So wurden an strategisch wichtigen Orten Kolonien angelegt und Bündnisse mit mehreren novarischen Stämmen geschlossen, die jedoch nicht das medianische Bürgerrecht erhielten. Aus dieser Zeit seiner Geschichte ging Mediana als straffes Staatswesen mit schlagkräftiger Armee und starkem Drang zur Ausdehnung hervor. Damit waren die Grundlagen für seinen weiteren Aufstieg gelegt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. setzte sich Mediana gegen die Lasconer und andere novarische Stämme durch. Nach und nach fiel die gesamte Halbinsel an Mediana. Mit dieser Expansion kam Mediana allerdings in Konflikt mit dem bisher dem Reich freundlich gesinnten Reich der Ladiner, was zu den Medianischen Kriegen führte.
Zeitleisteum 650 v.Chr. Gründung Medianas. Der Sage nach, fand eine junge Frau zwei Wölfe, welche ihre Mutter durch einen Bären verloren hatten. Sie brachte die Jungtiere in ihr Dorf, wo sie von einer Amme erzogen wurden. Die jungen Wölfe entwickelten menschliche Züge und wuchsen zu stattlichen Männern heran, welche gar aufrecht stehen konnten. Man nannte sie Medius und Mausos. Sie nahmen an Raubzügen des Dorfes teil und bewiesen Mut und Kampfkraft. Eines Tages stritten sich die Wolfsmenschen um eine Beute. Mausos erschlug Medius. Die Dorfbewohner rächten die Tat und richteten Mausos hin. An der Stelle, an der Medius starb, errichtete man eine Säule, die Medius-Säule. Fortan nannte man die Dorfbewohner "Die von der Medius-Säule", wovon sich Mediana ableitete. . . . Kaiser Addo erhebt das Christentum im Jahre 155 in den Rang einer offizielle Religion innerhalb des Reiches und ebnet ihm damit den Aufstieg zur alleinigen Religion im Reich. . . . um 230 n.Chr. Der schwache Kaiser Tristan verlor den Feldzug gegen die aufständischen Orienter. Die Südregionen lehnten sich daraufhin gegen den Kaiser auf und eroberten Mediana Terra.. Terrea Maximo wurde zur neuen Hauptstadt erkoren. Die Südbündler wählten den Tollizzaner Angelosus zum neuen Kaiser. |




