May 21, 2012, Monday, 141

Meltrenes

Aus Lexikon der Nationen

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Meltrenes ist ein staatliches meltanisches Eisenbahnverkehrsunternehmen, welches jedoch bei weitem nicht die Monopolstellung im Eisenbahnverkehr besitzt. Insgesamt befährt Meltrenes 6030 km Schiene, welche komplett Normalspur sind. Im Schienenverkehr wird links gefahren (Ausnahme: Hochgeschwindigkeitsstrecke Tolea-Faraján).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Streckennetz
Streckennetz

Meltrenes wurde 1973 mit der Auflösung des Victor'schen Regimes vom Staat gegründet. Damals war die oberste Priorität, das lückenhafte, herabgewirtschaftete und schlecht ausgebaute Netz zu sanieren. 1988 fuhr der erste Schnellzug in 6:20 Stunden zwischen Sant Andreu und Capitalia. 2003 wurde dann nach einem grundlegenden, zweijährigem Umbau die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke (240 km/h) eröffnet. Nunmehr braucht der AV Juan für diese Strecke nur noch 3:21 Stunden. Im Frühling 2010 ging die Hochgeschwindigkeitsstrecke Tolea-Faraján (Vmax=380 km/h) ans Netz, welche die Fahrzeit zwischen Capitalia und Faraján von 1:44 h auf 1:00 h (Direktzug: 0:47) verkürzt. Für diese Strecke wurde ebenfalls ein neuer Zugtyp entwickelt, der Infuro.

Ab dem 7. Februar 2004 gibt es die Zuggattung "Rapido Interregional" (RIR). Sie verbindet viele Städte an den AV-Strecken, welche nicht von den Hochgeschwindigkeitszügen bedient werden.

Liniennetz

Hochgeschwindigkeitsstrecke Tolea-Faraján

Schon seit Jahren suchte Meltrenes eine schnelle Alternative zu der engen und kurvenreichen Strecke zwischen Faraján und Capitalia. Diese beiden Finanzzentren des Landes sollten durch eine schnelle und komfortable Linie verbunden werden, welche das Pendeln binnen eines Tages möglich machen sollte. Seit der Eröffnung am 11. Mai 2010 sind über 600.000 Personen vom Flugzeug auf den AV umgestiegen.

Der Bau der Strecke begann im Sommer 2007 und provozierte breite Diskussionen. Die enormen Kosten waren eines der Argumente der Gegner der Neubaustrecke, doch auch der geplante Streckenverlauf und die Auslassung vieler Peripheriestädte kosteten Sympathie. Doch die Überbrückung der Proteste gelang und erste Testfahrten begannen im Januar 2010. Das erste Zugpaar, welches die gesamte Strecke befahren hat, fuhr am 10. März 2010 in Tolea ab (ohne Passagiere, da Testfahrt). Im April begann die Schulung der Zugführer.

AV - Zug auf der Neubaustrecke
AV - Zug auf der Neubaustrecke

Die neue Strecke bietet auf weiten Teilen eine Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h - möglich machen das minimale Kurvenradien von 6000 m sowie ein Gleisabstand von 7 Metern. Ebenso wurde der Vorschlag fallen gelassen, die Städte Estello und Torreviejo über die alten Bahnhöfe zu bedienen. Während Torreviejo nun ausschließlich über die RIR und andere Zuggattungen zu erreichen ist, wurde für Estello ein neuer Bahnhof, ca. 11 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, gebaut. Dieser Bahnhof besitzt 12 Gleise und ist so ausgerichtet, dass Reisende, die hier aussteigen, vom selben Gleis aus den Shuttle (Cercanías) in die Innenstadt nutzen können. Die AV-Strecke kreuzt hier die RIR La Unión - Moriles. Dieses Modell der Stadtfernen Bahnhöfe bietet den großen Vorteil, dass die Streckenführung nicht beeinträchtigt wird und so die hohe Geschwindigkeit durchgängig beibehalten werden kann.

Züge aus Capitalia fuhren bislang über Tolea Marina und Tolea Central bzw. Fuenlatar auf die Altstrecke, welche dann mit über 20 Zwischenbahnhöfen in Estello endete - ab dort führte dann die Schnellstrecke weiter. Heute fahren die AV-Trenes über die Rampe nach Tolea Norte auf die Neubaustrecke. Die Höhenfreie Einfädelung auf die Fernverkehrsstrecke gestaltet sich dahingehend kompliziert, als dass gleichzeitig die Cercanías und die RIR sowohl abbiegen können müssen, als auch geradeaus fahren können und den Bahnhof Tolea Norte von der Ost-West-Ebene ansteuern. Mit dieser höhenfreien Kreuzung können die AV-Zugpaare nun auch Tolea passieren, ohne in Tolea-Norte zu halten (Es gibt keine Durchgangsgleise in T. Norte). Außerdem entfällt die 270°-Kurve, die bislang genutzt wurde.

Zwischen Tolea und Estello ist die Strecke 6-gleisig ausgebaut: 2 Gleise für den AV-Verkehr, 2 für die RIR und Regionalzüge sowie 2 für die Cercanías. Letztere weichen jedoch an bestimmten Stellen der Strecke ab, um nahegelegene Städte zu bedienen. Nach dem Bahnhof Estello AV zweigt die Cercanías endgültig ab, um in das Stadtzentrum zu fahren. Die beiden kreuzenden RIR-Strecken haben eine Verbindungskurve zueinander.
AV der ersten Generation
AV der ersten Generation

Hinter Estello verbreitert sich der Abstand zwischen der RIR und der AV auf über 9 Meter. Dabei sind die Gleise nicht mehr richtungs-, sondern funktionsgetrennt (AV-AV -- RIR-RIR). Nach dem Muster der stadtfernen Bahnhöfe bedient die RIR San Miguel RIR (9 km vom Stadtzentrum entfernt) und Alborea RIR (21 km vom Stadtzentrum entfernt). Besonders beim letzteren Bahnhof gibt es Kontroversen darüber, inwiefern der Bahnhof im Einzugsgebiet der Stadt liegt. Ab August 2010 verkehrt ein extra Busshuttle zwischen Bahnhof und Stadt. Nach 353 km mündet die Strecke in einem komplizierten Überwerfungsbauwerk bei Farajanáta auf die Altstrecke, um nach weiteren 7 km im Kopfbahnhof Faraján Central zu enden. Auf diesen 7 km ist ebenfalls eine höhenfreie Abzweigung für die Züge Richtung Cranada zu finden.


Langfristig ist ein Ausbau der LVA geplant, da zwischen Tolea und Capitalia die AV-Züge noch immer keinen eigenen Gleiskörper haben und hier auch nur mit 160 km/h fahren können. Jedoch gestaltet sich ein Umbau aufgrund der hohen Bebauungsdichte und auch der dichten Zugfrequenz als sehr problematisch. Zudem müsste - sofern der Zugverkehr T. Norte - Zapata unterbrochen wird - der AV entweder ab Estello über die RIR-Gleise fahren und weiter über Tolea Marina muss oder aber nach La Higuera umgeleitet wird. Damit entfiele aber die Direktverbindung Faraján - Sant Andreu.

Magistrale Capitalia - La Unión

Zentralbahnhof in Capitalia
Zentralbahnhof in Capitalia
Die wichtigste und am meisten genutzte Verbindung von meltrenes ist die Magistrale Capitalia - La Unión (auch: MCU). Auf ihr verkehren zwischen Capitalia und Faleor die beiden AV-Linien sowie vier RIR-Linien. Diese Zahl wird in La Unión als Endhaltestelle weiterer Linien (>Utxaso und >Moriles) auf 5 RIR-Linien gesteigert. Dies zeigt auch den geographischen Schwerpunkt von meltrenes, welcher eindeutig im Süden liegt. Dennoch ist der geographisch zentral gelegene Ort La Unión einer der Knotenpunkte des Netzes, auch wenn die meisten Destinationen ebenso von Capitalia zu erreichen sind. Die MCU wurde 1989 eingeweiht und ist größtenteils vierspurig ausgebaut. Jedoch erweist sich der 4-spurige Ausbau im Stadtbereich als zu schmal, da die neuen AV-Züge ihre Geschwindigkeit nicht entfalten können - sie müssen immer wieder aufgrund der RIR-Züge sowie zahlreicher Unterwegsbahnhöfe abbremsen. So beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit des AV zwischen Capitalia und Faleor gerade mal 100 km/h. Hinzu kommt, dass die Bahnhöfe Capitalia und Faleor chronisch überlastet sind. Faleor hat darüber hinaus keine Durchfahrtsgleise. Die AV können in Capitalia nur an zwei Gleisen ankommen, da diese beiden mit den restlichen sechs unverbunden - in einer Einzelröhre - den Bahnhof Peradad unterqueren. Andernfalls müssten die AV-Züge ebenfalls den unterirdischen Bahnhof Peradad bedienen, da ein Durchfahren aufgrund von Sicherheitsbestimmungen nicht möglich ist. An der Stadtgrenze zu Mavez verlässt der AV den Untergrund und fährt nun gemeinsam mit der Cercanías (eigene Gleistrasse) und der RIR bis nach Faleor.