May 21, 2012, Monday, 141

Novarisch-Westnerica

Aus Lexikon der Nationen

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Novarisch-Westnerica wurde vom berühmten Schwarzen Volta einem Vorfahren des nicht weniger bekannten Filippo Volta entdeckt und für Gran Novara in Anspruch genommen. Es ist der südlichste Teil des Regno di Gran Novara. Der Hauptort von Novarisch-Westnerica ist Dolce Vita.

Novarisch-Westnerica
Schutzgebiet der Intesa Cordiale
Amtssprache Novarisch, Meltanisch, Targisch, Albernisch
Hauptstadt Dolce Vita
Staatsform Sondergebiet der Intesa Cordiale
Staatsoberhaupt
 Eisprotektor
Rat der Intesa
 seit Oktober 2010
Fläche 10.283 km²
Bevölkerung 
Dichte

879
0,08 EW/km2
Durchschnittseinkommen ~750 Æ

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Entdeckung

Auf der Flucht vor 4 seiner 5 wütenden Ehefrauen und Ex-Ehefrauen machte sich der schwarze Volta (Giovanni Volta) kurz vor seiner letzten Rückkehr nach Kijanibonde noch einmal auf seiner großen Entdeckterlust nachzukommen und seinen Ruf als größter Entdeckter und Geopgrah der Geschichte gerecht zu werden. Andere Historiker sind der Meinung er habe in einer Kneipe eine Wette abgeschlossen beziehungsweise von einem akuten Männermangel und einem Amazonenstamm in dieser Gegend gehört.

Von Ugadougou begann er seine Reise zuerst Richtung Westen um dann entlang Nericas Richtung Süden zu segeln. Man sagt in diversen Küstendörfern habe er ganze Stämme begründet. Seine berühmten Gefährten waren der bekannte Teppichhändler Alladin ibn Dschinn und dessen Gefährtin Yasmin al Targa, die diesen Titel nur trug, weil sie eine Cousine 3. Grades eines targischen Adeligen war. Weitere Gefährten waren Abu der Affe ein targisierter Kijanibondese, welcher ohne Hilfsmittel den Maaenzi der Gena-Zuka-Berge bestieg sowie der novarische Missionar und Biologe Don Camillo und der meltanische Lebemann und Abenteurer Don Juan Jose Hernandez de Melanzani.

Nach mehr als einem halben Jahr der Reise gingen sowohl die Vorräte an Wein und Dattelschnaps aus, was die gesamte Expedition zwang an Land zu gehen um die Vorräte aufzufrischen. Fatalerweise war der Küstenstreifen an dem sie vor Anker gingen völlig unbesiedelt. Dies nahm Volta zum Anlass das Land in Besitz zu nehmen und er nahm den Küstenstreifen und dessen Hinterland mit folgenden Worten in Besitz: "Ich nehme dieses Land im Namen des Regno di Gran Novara in Besitz, denn ohne einen Tropfen Wein wage ich die Mühen einer Reise nicht!"

Kolonisierung

Schnell nahmen die Abenteurer Kontakt mit den Eingeborenen des Hinterlandes auf und arrangierten sich mit den matriarchalischen Stämmen. Don Juan Jose Hernandez trat dem Stamm bei und so bekamen die Neuankömmlinge das Recht das Land an der Küste urbar zu machen.

Anfangs begnügten sich die Kolonisten damit Wein anzubauen und zu keltern, was sich besonders zu Beginn als schwierig erwies. Erst durch eine ganz besondere Kreuzung der Weintraube mit der Kokusnuss gelang es Don Camillo eine hitzeresistente Rebensorte anzubauen. Diese "Nerica-Traube" wurde das neue Grundnahrungsmittel der kleinen Kolonie, welche sich "Dolce Vita" nannte.


Die Kolonialzeit endete nach 10 Jahren, als man feststellte, dass die Erträge in keiner Relation zu den Ausgaben standen. Die novarische Kolonial- und Handelsgesellschaft gab den Posten auf. Die novarischen Siedler verließen, bis auf einige wenige, die unwirtliche Landschaft.

Piraterie

Nach dem Abzug der Novaren etablierte sich der Hafenort als Rückzugsort zahlreicher Piraten. Da sich der Hafen allerdings weit ab der Handesrouten befand, wurde aus Dolce Vita ein Altersruhesitz von Freibeutern und Schmugglern. Die Nachfahren dieser Piratenrenter finden sich noch heute im Dorf.

Inbesitznahme 2010

Im Jahr 2010 interessierte sich Gran Novara erneut für den vergessenen Fleck Erde, da man beschloss im Rahmen der Intesa ein Weltraumprojekt zu starten und eine äquatornahe Basis suchte. Nach kurzen Verhandlungen schloss man einen Pachtvertrag mit den Dorfältesten, welche den Novaren die Nutzung des Ortes und des Hinterlandes für 99 Jahre zusichert.

Geographie

Novarisch-Westnerica hat eine Größe von 10.283 qkm und besteht zu 90% aus karger Wüstenlandschaft und Steppe. Einzig ein schmaler Streifen entlang der Küste weist eine dauerhafte Vegetation auf.

Es gibt nur wenig Niederschläge, vor allem in den Monaten Mai und September. Es herrscht ein durchgehendes Wüstenklima, Landwirtschaft ist nicht möglich.

Die Tierwelt besteht vor allem aus einigen Bock-Arten und zahlreichen Insekten. Ansiedelungen von Wildschweinen während der Kolonialzeit brachten keinen Erfolg. Vor den Küsten gibt es zahlreiche Fischvorkommen, was den Einwohnern Dolce Vitas zum größten Teil das Einkommen und Überleben sichert.

Kultur

Da Ureinwohner Nericas das Gebiet zu Kolonialzeiten nur spärlich besiedelten, bestehen die kulturellen Eigenschaften vor allen aus Überbleibseln der kurzen Kolonialzeit und der sesshaften Renter-Piraten. Man sagt, es gäbe in Dolce Vita mehr Kneipen als Einwohner, was auf eine hohe Trinkfreudigkeit der Einwohner hinweist. Die Menschen sind sehr dem Meer verbunden, so dass sich die einst eingeführte Novarisch-Katholische Kirche mit dem seemännischen Aberglauben zu einer neuen Glaubensrichtung formte. Genaue Hintergründe sind noch nicht erforscht, da Ortsfremde keinen Zugang zu den Küstengrotten erhalten, in welchen die religiösen Zeremonien abgehalten werden.

Raumfahrt

Die Intesa Cordiale beschloss in einem Strategiepapier, ab 2011 ein Weltraumprogramm zu starten. Entsprechende Mittel wurden in den Haushalten noch nicht bewilligt, da vor allem die Standortfrage noch nicht geklärt wurde. Man plant die Errichtung eines Weltraumbahnhofes, um vor allem Satelliten in den Orbit zu befördern. Der Standort Westnerica ist gewählt, da er aufgrund seiner Äquatornähe besondere Voraussetzungen mit sich bringt. Durch die Erdrotation hat die Rakete dort bereits die auf der Erdoberfläche maximal vermittelte Grundgeschwindigkeit und muss weniger beschleunigen, um insgesamt auf die im Orbit notwendige Geschwindigkeit zu kommen. Zudem erleichtert die Lage das Erreichen der Umlaufbahn. Außerdem ist das Wetter in der Region weitgehend stabil. Ungelöst ist noch das Problem der zeitweise anfallenden Sandstürme. Hier kann es zu Komplikationen mit der empfindlichen Technik kommen.


Nationen des Königreichs Gran Novara

Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente

Fürstbistum: Lega Cattolica

Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii

Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica