Novarischer OrdenAus Lexikon der Nationen
Seit 2010 hat der Gran Maestri des Ordens das Amt des Erzbischofs von Monte Chiesa inne.
Stände des OrdensRitterstandDer Ritterstand war in den frühen Jahren des Ordens der bedeutenste Stand des Ordens. Man musste und muss nicht von adeligem Blute sein, um Ritter des Orden zu werden. Befähigung zum Kampf, Mut und Intelligenz reichten und reichen aus. Der Orden unterhielt Burgen im ganzen Land, vorallem im Osten zur Sicherung der Heiligen Stätten und der Pilgerwege. Im Anbeginn der Neuzeit hatte der Orden mehr als 5000 Ritter unter Waffen und konnte weitere 20.000 waffenfähige Lehnstruppen mobilisieren. Durch die hohe Mobilität des Ordens, welcher eine große Flotte von Handelsschiffen unterhielt, konnte der Orden kriegspolitisch entscheidend in Erscheinung treten und sicherte sich so eine gewisse Macht im ostnovarischen Gebiet. Heute sind nur noch 1000 Ritter im aktiven Dienst, welche vorallem Polizeiaufgaben in Monte Chiesa wahrnehmen. MönchsstandSeit bestehen des Orden hat der Mönchstand einen sehr hohen Stellenwert innerhalb des Ordens. Die Mönche leben nach ihrem Grundsatz 'Ora et labora'. Der Novarische Orden legt großen Wert auf die Ausbildung seiner Mönche ganz in seiner historischen Tradition. Viele Mönche sind als Scholastiker in den Ordensschulen, gerade im Osten des Landes tätig. Viele Brüder leben und arbeiten in den Klöstern des Ordens und sind wirtschaftlich sehr erfolgreich. NonnenstandSeit dem 17. Jahrhundert bietet der Novarische Orden auch Frauen ein Heim. Seit dem Jahre 1677 existiert ein Frauenkloster in Mediana. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wuchs die Zahl der Nonnenklöster auf heute über 22. Den Nonnen steht die Mater vor, welche bis 1912 von den Nonnen selbst gewählt wurde. Heute wird die Mater vom Pontifex und Gran Maestri für 5 Jahre bestimmt. Die Abschaffung des Wahlverfahrens geschah aufgrund der schlechten Erfahrungen, welche die Herren mit den Matern immer und immer wieder machten. Die 1865 gewählte bis 1913 amtierende Mater Paola Trotti war ein Drachen. So zumindest aus Männersicht. Mater Paola war eine sehr engagierte Frau, welche sich für Arme, Kranke und Kinder einsetzte und auch Spontanheilungen gewirkt haben soll. Aber sie war auch sehr engagiert darin sich über Unzulänglichkeiten anderer, Korruption und Dummheiten der männlichen Ordensmitglieder zu belustigen. Nach ihrem Tod wurde unter Androhung zur Auflösung des weiblichen Standes was Wahlprivileg abgeschafft. Offiziel wurde die Entscheidung mit der "Mehr-Erleuchtung" des männlichen Geistes begründet. Die meisten Schwestern sind in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen des Ordens tätig. Ämter des OrdensPontifexDer Pontifex steht dem Mönchsstand vor und ist dessen geistiger Führer. Das Amt des Pontifex wird seit dem 14. Jahrhundert in Personalunion mit dem Bischofsamt von Mediana besetzt. Gran MaestriDer Gran Maestri steht dem Ritterstand des Ordens vor und ist seit Existenz dieses Standes immer von einem Adeligen aus Celano besetzt worden. Ebenso obliegt im die Führung der Medianischen Zunge. Oft kam es in der Geschichte des Ordens vor, daß der Bischof von Mediana nicht nur der Pontifex sondern auch gleichzeitig der Gran Maestri war. So wie derzeit war es auch in der Vergangenheit nicht unüblich, daß der Gran Maestri des Ordens den Bischofsstuhl von Monte Chiesa inne hatte. Amtierender Gran Maestri ist Calisso Corvinus. Werke des OrdensDer Orden unterhält heute noch verschiedene Werke in seinen vier Zungen. Die existierenden Krankenhäuser gehören zu den modernsten des Reiches und finanzieren sich durch Spenden und Zuwendungen des Ordens, so daß die Behandlungen kostenfrei sind. Im Juli 2010 wurde der Orden vom Primas mit der Missionierung und Errichtung eines Bistums für Kichakakubwa beauftragt. Zungen des OrdensIm Laufe der Geschichte unterstanden viele Regionen und Herrschaften dem Novarischen Orden. Die einzelnen Verwaltungseinheiten hießen Zungen. Monte Chiesa wurde meist vom Gran Maestri regiert, welcher lange Zeit seinen Sitz in Castèl del Monte hatte. Es gab eine medianisch-celanische(Celano, Magiano, Lascona), maratische(Sersale, Marati), eine orientische(Oriente), eine dionische (Nuovo Dionii) und eine targische(Targa) Zunge. Die Gebiete unterteilten sich nach der vorherrschenden Sprache der dort tätigen Ordensmitglieder. So kam es auch vor, daß Hospitäler in Mediana oder Klöster in Targa der orientischen bzw. der medianischen Zunge angehörten. Im Laufe der letzten hundert Jahre zerfielen die Zungen. Der Orden wurde durch politische Restriktionen zurückgedrängt und verlor durch verschiedene Revolutionen seine Herrschaften. Derzeit bestehen noch drei Zungen, denen jeweils ein Maestri vorsteht. Medianische ZungeIm Norden Novaras, besonders in Celano und Lascona ist der Orden sehr stark vertreten. Gerade in Celano unterhält man verschiedenste Einrichtungen. Im Kranken- und Pflegebereich arbeiten mehrere hundert Menschen in neun Krankenhäusern, drei Altenpflegeheimen und einem mobilen Altenpflegedienst. In den großen Städten der Region unterhält der Orden Suppenküchen für Benachteiligte. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert befindet sich der Verwaltungssitz der medianischen Zunge des Ordens in Cannobino. Zuvor hatte die Verwaltung der Zunge ihren Sitz in Mediana. Jedoch kam es damals zu Streitigkeiten mit dem damaligen Fürsten, man konnte sich nicht über den Bauplatz eines neuen Klosters mit angeschlossenen Kirchen und Verwaltungsgebäuden einigen und der Orden zog, wie man heute so schn sagt, auf die grüne Wiese. Mit der Verwaltung der Zunge zog man nach Cannobino und errichtete nahe Montemideo ein neues Kloster. Außerdem liegen in der Region zwischen Cannobino, Alicara und Montemideo weitreichende Ländereien des Ordens. Maratische ZungeIn Tiezzo findet sich eine Missionskirche Santa Julia. Die Kirche wurde unter dem damaligen medianischen Kaiser in den Jahren 437 bis 447 erbaut. Gelegen ist die Kirche südlich der heutigen Innenstadt auf einem Hügel, so daß man vom Eingangsportal aus auf die etwas tiefer liegende Innenstadt, besonders auf die "rote" Altstadt, schauen kann. Erbaut wurde die Kirche der Legende nach auf dem Grund,wo die Villa der Märtyrerin Julia gestanden hat, welche um 130 getötet wurde. Die Apsis und die Seitenwände der Kirche sind mit großflächigen Mosaiken geschmückt, welche aus dem späten siebten Jahrhundert stammen. Auf dem größten Mosaik ist eine Szene dargestellt, die zeigt, wie die letzten Oberhäupter südmaratischer Stämme in einer feierlichen Zeremonie getauft werden. Der Maestri der maratischen Zunge ist Aldo d'Aragoni. Targische ZungeIn Nuovo Celano in Ganub unterhält der Orden ein Krankenhaus. Dieses existiert seit dem Jahre 1500, als es vom damaligen Gran Maestri und dem Pontifex, wie auch eine kleine Kapelle, welche es noch heute gibt, der christlichen Gemeinde der Stadt gestiftet wurde. Der Maestri der targischen Zunge ist Benito Pippi. Unternehmen des OrdensSportvereine des Ordens |



