OliviaAus Lexikon der Nationen
Geographische LageStadtgeschichteEine erste dauerhafte Siedlung entstand im Jahre 7500 vor Christus. Diese Siedlung befindet sich 12 Kilometer südlich von Olivia. Sie war nahe eines kleinen Flußes gelegen, so daß Wasser in ausreichendem Maße zur Verfügung stand, ein wichtiger Standortfaktor für die prähistorische Zeit in der niederschlagsarmen Olivia Ebene. Entsprechend reichhaltig war um Olivia auch das natürliche Nahrungsangebot (Wild, Sammelfrüchte). Die günstigen Bedingungen führten vermutlich die Bevölkerung aus der Umgebung zusammen und bewirkten die für diese Zeit enorme Ausdehnung der Siedlung. Vermutlich hängt das Ende der Siedlung um 5500 v. Chr. mit einer Abnahme der Niederschläge in dieser Zeit zusammen. Die Siedlung bestand aus eng aneinander gesetzten rechteckigen Häusern, die aus Lehmziegeln oder Stampflehm errichtet und mit einem Flachdach versehen worden waren. Unterschiedliche Raumhöhen und Bodenniveaus gewährleisteten Belüftung und Lichtzufuhr der einzelnen Bauten und erzeugten eine treppenartige Verschachtelung. Straßen, Gassen oder Durchgänge zwischen den einzelnen Häusern gab es nicht. Es lebten zum Höhepunkt der Siedlung mehr als 3.500 in ihr. Seit dem Jahre 1000 v. Chr. befand sich auf dem Gebiet der heutigen Innenstadt eine Bauernansiedlung, welche seit dem Jahr 220 v. Chr. zu einer befestigten Stadt ausgebaut wurde. Die Siedlung gelang in diesem Jahr in den Besitz des Imperium Medianum, welches die Stadt aufgrund der günstigen Lage an der Bucht von Olivia erbaute. Kultur und SehenswürdigkeitenArco di TrionfoErrichtet wurde der Bogen im Jahre 1720 zur Eroberung bedeutener Ländereien in Siraaz. Der Bogen ist in rötlicher Ziegelbauweise errichtet worden. Seine Höhe beträgt etwa 32 Meter.Auf dem Front-Fries ist "Sit Intra te Concordia et Publica Felicitas" zu lesen, auf dem gegenüberliegenden Fresko steht "Ad Maiorem Dei gloriam". Der Oberteil des Bogens ist mit dem Wappen von Celano sowie den Wappen aller Städte dekoriert. Chiesa San PippoDie große Barockkirche des 17. Jahrhunderts ist nach dem Heiligen Pippo ernannt, welcher im 4. Jahrhundert Einsiedlermönch nahe von Olivia war.
Die Kirche mit der überdimensionalen, zentralen Kuppel besitzt einen symmetrischen Grundriss in der Form eines orthodoxen Kreuzes. An jeder Ecke der Kirche befindet sich prismaähnliche Türme, deren Spitzen jedoch nie vollendet wurden, sodass sich heute eine Aussichtsplatform auf den vier Türmen um die zentrale Kuppel befindet. Die Fassade der Kirche gestaltete der Barockarchitekt Toni Pippimini aus Marati. Die Hauptfront der Kirche in Richtung Westen besitzt einen großen Portikus mit drei Torbögen, jeden Torbogen ziert eine Statue darüber. Den Innenraum der Kirche dominieren die Bogen und die Kirchenschiffe der Vierung. Sowohl den Boden als auch die Wände der Kirche zieren verschiedenfarbige Marmorstrukturen. Die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Haus der Musik
Das Gebäude, welches oberhalb der Innenstadt liegt, hat eine monolithische vieleckige Form, die Außenfassade besteht aus weißem Sichtbeton und zum Teil gewellten Glasfenstern. Im Inneren ist die Architektur aus Beton, Aluminium und Glas zum Teil mit vielen verschiedenen Materialien verkleidet, darunter portugiesische Azulejos. Der große rechteckige Konzertsaal, dessen Akustik atemberauend ist, ist mit Blattgoldmuster auf Holz vertäfelt. Seine Stirnseite öffnet sich mit einer großen gewellten Glasfront auf die Stadt. Diese Glaswellen verzerren einerseits den Blick, andererseits wird auch der Schall günstig gebrochen. Casa di RisorgimentoDas Gebäude, welches ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammt, war lange Zeit sitzt der Händler von Olivia, welche sich durch beratschlagten. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebäude durch einen Brand stark beschädigt und diente dann bis ins 19. Jahrhundert als Stallung. Im Jahre 1895 renovierte der damalige Fürst von Celano das Gebäude und es wurde Amtsitz des fürstlichen Richters. Seit Januar 2009 ist es Sitz der neuen formistischen Bewegung, der Risorgimento, welche das Gebäude restauriert und umgebaut hat. WirtschaftUnternehmen | ||||||||||||||||||||||





