Orden der unbeschuhten DiamatissenAus Lexikon der NationenDer Orden der unbeschuhten Diamatissen ist ein katholischer Frauenorden, der sich der NKK zugehörig zählt.
GründungDer frommen Überlieferung nach geht der Orden direkt auf Maria Magdalena, der Gefährtin des menschgewordenen Gottes, zurück. Nach dem großen Zerwürfnis mit Paulus im Jahre 45 n.Chr. zog Maria Magdalena, die auch als Gründungsmutter der Novarisch-Katholischen Kirche gelten muss, zunächst in die Abgeschiedenheit der Emilia zurück und gründete eine erste Heimstatt für Frauen die sich ausschliesslich dem menschgewordenen Gott verbanden. GeschichteDer Orden der unbeschuhten Diamatissen ist alt, seine Wurzeln verschwimmen in den Gezeiten der Geschichte. Der aktuelle Hauptsitz, das sogenannte Mutterhaus befindet sich seit 1632 in Uoma, in der Provinz Appulia. Der Orden ist ein pflegender Orden, der explizit nicht missionarisch tätig ist, da die Schwesternschaft der Überzeugung ist, dass die Verknüpfung von sozialer und medizinischer Dienstleistung mit missionarischen Betätigung unvereinbar ist. SitzSeit Mitte des 17 Jahrhunderts ist der Hauptsitz des Ordens, das so genannte Mutterhaus, in Uoma. Das ursprüngliche Mutterhaus in der Nähe von Vikario-Stadt war im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut worden, aber immer wieder als zu klein empfunden worden. Auch wenn die größeren Räumlichkeiten nicht den wundervollen Meerblick und die Nähe zur Villa Maria Magdalena bieten können, was allgemein als großer Verlust empfunden wurde. Die drückende Enge und die daraus resultierenden Probleme machten eine Lösung unabdingbar. So baute der Orden schließlich in der Nähe von Uoma ein neues Kloster, mit Kirche und umfangreichen Ausbildungsstätten für die Novizinnen, die hier vor allem als Ärztinnen und Krankenschwestern ausgebildet werden. Dem Kloster angeschlossen ist ein Krankenhaus mit 600 Betten. Das historische Mutterhaus in der Nähe von Vikario-Stadt wird bis heute vom Orden vor allem als Alterssitz von Nonnen im Ruhestand genutzt. Im Volksmund scherzhaft "Krähennest" genannt, beherbergt es außerdem ein Asyl für Menschen in Notlagen und darüber hinaus eine integrative Kindertagesstätte. Darüber hinaus unterhält der Orden eine Vielzahl von kleineren Klöstern und Außenstellen, sowie weitere Krankenhäuser und weitere soziale Einrichtungen. OrdensregelnIn gewissen Bevölkerungskreisen sind die Initiationsriten des Ordens nicht unumstritten. Auf dem obigen Bild ist eine Skulptur zu sehen, die einen traditionell nur intern aufgeführten Tanz der frommen Schwestern zeigt. Der Orden hat seit den Anfängen seine Regeln im Kern wenig verändert. Allerdings wurde es im Laufe der Zeiten immer wieder als nötig erachtet, Sonderregelungen, Ausnahmen und Ausführungsbestimmungen hinzuzufügen. Seit der Zeit von Mutter Maria Incontinenzia wird daher nur noch ein gekürzter Auszug aus den Regeln benutzt.
Das erste Ziel eures gemeinschaftlichen Lebens ist, in Eintracht zusammenzuwohnen und ein Herz und eine Seele auf Gott hin zu sein. Lebt also in Eintracht und Liebe zusammen und ehrt in euch gegenseitig Gott, dessen Tempel ihr geworden seid.
Historische ÄbtissinenSr. St. HildegardisDie Heilige Hildegardis ist eine Oberin des Orden der unbeschuhten Diamatissen aus dem 12. Jahrhundert. St. Hildegardis gilt als Märtyrerin. Der Legende wurde sie wegen ihres überzeugten und unerschütterlichen Glaubens vom damaligen korrupten Primas der NKK lebendig gehäutet und zu Tode geschunden. Noch heute gilt sie als Vorbild aller jungen Novizinnen des Ordens, wie auch für junge Frauen aller Stände. "Dann mach ich die Hildegardis" ist eine im Orden geläufige Redewendung in Situationen wo der persönliche Glaube der stumpfen Macht gegenüber steht. Äbtissinen der NeuzeitJanuar 1950- Mai Mutter Oberin Sr. Maria Incontinenzia
LinksUnterseite des Ordens.
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