OrienteAus Lexikon der Nationen
Oriente gliedert sich in die sechs Regionen Capraia, Lutetia, Taormina, Torbole, Trapani und Zannone, welche ein unterschiedliches Gepräge haben. Auf dem Festland liegen Lutetia, Taormine und Trapani von Norden nach Süden her. Die Inseln von Norden nach Süden sind Zannone, Capraia und Torbole.
GeografiaExarchatePopolazioneIn Oriente leben mehr als 18 Millionen Menschen, die je nach regionaler Herkunft ihre eigene Kultur und Religion haben. EconomiaOriente befindet sich in einem schwierigen Transformationsprozess hin zu einer modernen, freien Marktwirtschaft. In den 90er Jahren kam es unter den Ladiniern zu einem ersten Aufschwung durch wiedererlaubte Exporte und die dadurch bedingte Gründung vieler privater Unternehmungen. Die wenigen staatlichen Unternehmen befinden sich nach Flucht der Ladinier im Besitz der Regionen - besonders Torbole mit seinen großen Häfen und die Teile von Trapani haben nennenswerte Industrien generiert. Seit dem Umsturz ist die Arbeitslosenrate gesunken, das Bruttoinlandsprodukt und der durchschnittliche Monatsgehalt sind gestiegen. Der Tourismus-Sektor verzeichnete steigende Einnahmen, es kam zu großen Investitionen besonders auf den Insel durch novarische Unternehmer. Die Infrastruktur wurde von den Regionen in eigenverantwortung teilweise massiv verbessert. Die orientische Volkswirtschaft wächst von Jahr zu Jahr – die Anzahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, wurde verringert. Es gibt jedoch noch weiterhin gravierende strukturelle Probleme. Die Arbeitslosenquote ist mit knapp 20 Prozent (Stand: Januar 2011) immer noch sehr hoch, so dass in den letzten Jahren Hunderttausende auf der Suche nach Arbeit auswanderten. Eines der größeren Probleme des Landes ist die schwache Infrastruktur. Die Hauptverbindungsachsen wurden zwar erneuert und ausgebaut, doch der Großteil der Transportwege in ländlichen Gebieten ist noch immer sehr schlecht. Die Wasserversorgung ist in vielen Gebieten meist auf wenige Stunden pro Tag beschränkt, und Stromausfälle gehören insbesondere in den Wintermonaten zum Alltag. Das BIP von Oriente pro Kopf liegt im Durchschnitt bei 6500 Æ, wohingegen es hier große regionale Unterschiede gibt, in Torbole, Capraia oder Trapani liegt das pro Kopf BIP um die 10.000 Æ. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2010 mit zum Teil weit über 25 % (real) äußerst rasant angestiegen. Es kam zuletzt zu großer Aktivität der Bauindustrie, darüber hinaus auch von Kleingewerbe und Dienstleistungen. Viele novarische Unternehmen haben angefangen Produktionsstandorte nach Oriente zu verlegen, da die Löhne hier deutlich geringer sind, als im Westen. Auch der Bergbau, gerade auf Torbole und in Taormina blühte auf und bringt wichtige und seltene Gesteine hervor. Die Landwirtschaft ist hingegen gut aufgestellt und wirft einen deutlichen Überschuss ab - der derzeit noch nicht zur Gänze exportiert wird, aufgrund der fehlenden Infrastruktur. TrasportiAutostradeStrade stataliTrasporto ferroviarioTrasporto aereoTrasporto marittimoCulturaMonumenti nazionaliUniversitàCastelliMuseiChieseTempioTeatriStoriaAufstieg und Fall von KnossosAm südlichen Ende der Insel findet sich Knossos, welches zwischen 2500 v. Chr. und 1500 v. Chr. in voller Blüte stand und die übrigen Inseln beherrschte und Handelsstützpunkte an der orientischen Küste, in Marati, am Südzipfel von Celano und in Monte Chiesa unterhielt. Ab dem Jahre 2000 v. Chr. scheint der Handel zu blühen, man exportiert vor allem Vasen, Marmor und Metalle aus Minen im Norden von Taormina bis nach Helion, Dionysos und Targa. Dadurch bedingt kommt es in Knossos zu einer kulturellen Blütezeit. Paläste entstehen, Theater, Bibliotheken, Badehäuser und Thermen werden gebaut. Die Paläste und Häuser verfügten über Warmwasser und waren aus wundervollem torbolischen Marmor, so dass sie zum Teil bis heute überdauert haben. Um das Jahre 1620 v. Chr. gibt es ein gewaltiges Erdbeben, welches Knossos so sehr erschüttert, dass es schwer zerstört wird und in den folgenden Jahren die Kolonien durch die Schwäche der Mutterstadt sich von ihr lossagen und Knossos an Bedeutung verliert bis es nach einem weiteren Erdbeben im Jahr 1550 verlassen wird. Ab 1400 entwickeln sich die Kolonien in Celano, Marati und an den orientischen Küsten zu eigenen Stadtstaaten. Torbole wird kulturelles und militärisches Schwergewicht im orientischen Raum, beherrscht Capraia, Zanonne und bindet verschiedene ehemalige Kolonien von Knossos mit Schutzverträgen an sich. Den Süden Celanos beherrscht KolonieCel bis ins Jahr 700 v. Chr, als die Cannobiner die Kolonien erobern und plündern, da das Hauptheer der Kolonie in Nuovo Dionii steht und den Truppen aus Torbole Beistand leistet, umdieses zu erobern. Torbolesische VorherrschaftTorbole und seine drei großen Städte Gargnano, Ficarazzi und Sclafani Bagni nehmen den Platz von Knossos ein und die Händler der drei Städte buhlen in der damaligen Welt um die besten Handelspunkte und Beziehungen, entscheiden sich aber ab dem Jahre 1000 Absprachen zu tätigen und gemeinsam zu agieren. 850 Durch diesen Zusammenschluss steigert Torbole seine Macht enorm und das zwischenzeitlich eigenständig gewordene Zanonne wird wieder erobert und Handelspunkte in Targa, Celano, Dionysos und Meltania errichten, so dass die Inseln zu enormen Reichtum gelangen. Um seine Handelswege zu sichern, um neue Absatzmärkte zu erschließen, um an Rohstoffe und Arbeiter zu gelangen, erobert Torbole die Stadtstaaten in Taormina und Trapani, mit welchen es immer wieder im Laufe der Zeit im Krieg lag. Viele Bewohner der eroberten Kolonien werden umgesiedelt und finden in Torbole oder Nuovo Dionii eine neue Heimat. 800 Die maratischen Kolonien schließen mit Torbole, welches durch die Eroberungen von Ostmarati, Nuovo Dionii und Monte Chiesa seine Grenzen bis nach Targa hinein verschoben hatte, Schutzverträge und wahren so ihre innere Unabhängigkeit. Lutetia beherrscht in dieser Zeit weite Teile von Ostlascona und treibt intensiven Handel mit den Stämmen in Lascona und Celano, besonders den Cannobinern. Wenige Jahre später beginnt der Aufstieg eines Gegner, welcher im westlichen Celano heranwächst, Mediana. Dieser Aufstieg ist begünstigt durch die Eroberung und Ausplünderung der KolCel durch die Cannobiner um das Jahr 700 v. Chr.. Niedergang von Torbole und medianische Periode600 Torbole scheitert in mehreren Versuchen das Gebiet von Lutetia zu erobern und in Lascona Fuß zu fassen und im Jahre 500 v. Chr. führt Torbole erstmals Krieg gegen Mediana um Vikario und unterliegt den medianischen Legionen. 400 Targische Stämme fallen immer wieder in die Gebiete von Monte Chiesa und Nuovo Dionii ein und schwächen das Reich von Torbole sehr und ab diesem Jahr kommt es zu mehreren größeren und kleinen Kriegen mit Mediana, welches im Jahr 50 v. Chr. Torbole erobert und seinem Reich eingliedert. Mediana erobert ebenfalls Lascona, Lutetia, Sersale und Marati und schiebt seine Grenzen weit in die targischen Wüsten hinein. Oriente, Inseln und Festland blühen in diesen Jahrhunderten durch eine lange Friedensperiode auf. Der Handel mit Celano, Sersale, Marati und dem Ausland blüht, kulturelle Errungenschaften breiten sich von Mediana, aber auch von Torbole und Lutetia, über das Medianische Reich aus. Im Jahre 230 jedoch kommt es zum Aufstand der drei großen Handelsstädte von Torbole, welchem sich schnell viele orientische Städte anschließen. Kaiser Tristan hatte die Steuern auf Handelsgüter enorm erhöht und der Brotpreis verdreifachte sich in seinen Regierungsjahren. Es kommt immer wieder zu Unruhen und Aufständen. Die im Laufe der Jahrhunderte gewachsenen medianischen Provinzen Sersale und Marati revoltieren ebenfalls gegen den Kaiser. Dieser will als erstes die Rebellen in Oriente niederwerfen, doch wird er nach einer vernichtenden Niederlage gegen orientische Einheiten gefangen genommen und schließlich vom Thron entfernt. Mediana als Hauptstadt hat ausgedient und Terrea Maximo/San Vincenzo in Sersale übernimmt diese Würde. In diesen Jahren beginnt auch der Aufstieg des Christentums, welches vor allem von Vikario aus auf die Insel strahlt, so dass diese im Vergleich zum Festland sehr schnell christianisiert sind. Im Jahre 500 hatte das medianische Reich seine Macht und seinen Einfluß überspannt. Es beherrschaft neben Novara, Oriente, Nuovodionii und Severanien auch weite Gebiete im Norden in Gebieten im heutigen Ratelon oder Dreibürgen. Desweiteren beherrscht es Targa und gar Küstengebiete im Norden Nericas. Meltania und Dionysos sind dem medianischen Einfluß und Wohlwollen ausgeliefert. Untergang des Medianischen ReichesEin Rückgang des Handels, anhaltende militärische Misserfolge und schwache Kaiser lassen bis ins Jahr 700 das Reich zerfallen und in Oriente bilden sich auf den Inseln wieder, unter Vorherrschaft Torboles, eine königliche Herrschaft. Lutetia, welches in medianischer Zeit eine der wichtigsten Städte im Norden war, etabliert sich ebenfalls als Herrschaft und beherrscht weite Teile von Ostlascona und Taormina. Tripan entsteht als Herrschaft und versucht sich zwischen Lutetia, Torbole und den Republiken in Nuovodionii zu etablieren. Es kommt zu vielen kleinen Kämpfen und Streitigkeiten. 1000 Die Städte von Torbole dominieren den Handel im orientischen Raum. Im Jahre 1000 wählen Gargnano, Ficarazzi und Sclafani Bagni einen gemeinsamen Dogen, welcher Torbole in den Kampf gegen den noch herrschenden König führt. Die Überlegenheit der drei Handelsstädte zeigt sich schnell und sie erobern in wenigen Jahren Capraia und Zanonne und stürzen somit die Königsherrschaft. Immer wieder kommt es im Laufe der Jahre zu Ungereimtheiten zwischen den Kirchen der orientischen Inseln und der von Vikario bezüglich der Auslegung der Heiligen Schrift und über die Sakramente. Torbolesische Vormacht1200 Torbole beherrscht neben Capraia und Zanonne, weite Teile Nuovodioniis. Ostmarati wird ebenfalls im Jahre 1220 erobert, geht jedoch wieder 1320 an Marati verloren. 1400 Lutetia erobert weite Teile Ostlasconas und Toarminas, so dass für Torbole ein Gegner in Ostnovara erwächst. 1500 Torbole unterhält gute Beziehungen zum ersten westnovarischen Königreich und erhofft sich durch die Machtablösung der Kirche einen noch besseren Handel mit Westnovara. 1650 Nach langen Kriegen und unzähligen Kämpfen gelingt es Torbole Tripan, große Teile von Taormina und Nuovo Dionii zu erobern. 1700 Lutetia wird unter enormen Kraftanstrengungen erobert, geht aber sehr bald wieder verloren. Aufgrund der hohen Anstrengungen, die umliegenden Gebiete zu erobern, gerät Torbole-Oriente in eine enorme Schieflage. Der Handel mit Westnovara ist stark rückläufig, da dieses sich mit dem Erwerb von Kolonien in den globalen Handel einschaltet. Orientische Händler hingegen finden sich auf den Weltmeeren eher selten. 1750-1800 Mehrere Aufstände in Nuovo Dionii und Lutetia lassen die Herrschaft von Torbole ins Wanken geraten und nach und nach Erlangen die verschiedenen Regionen ihre Unabhängigkeit. Ladinische Periode1850 Die Inseln sind geschüttelt von inneren Krisen. Es kommt immer wieder zu Aufständen und Erhebungen des Militärs bis die Inseln schließlich im Jahre 1870 von Taormina und seinem ersten ladinischen Herrscher erworben werden. Die Ladinier sind um 1830 in Taormina durch Unterstützung der einflußreichen paganen Priesterschaft an die Macht gelangt. Die Ladinier erringen in diesen Jahren mit List, Tücke und selten durch ehrlichen Kampf die Herrschaft über Ostlascona, Ostmarati, Oriente, Costa Mollusco, die Isola la Frutta und Nuovodionii und drangsalierten das Land. Durch anfängliche Versprechungen geblendet, verliert die Bevölkerung, der Klerus, die Priester, der Adel immer mehr an Macht und die Ladinier beuten das Land weiter aus. Wirtschaftliche und technologische Entwicklungen werden abgelehnt, moderne Erfindungen verboten. Die Menschen werden massiv vernachlässigt und ihnen ist es untersagt Wohlstand zu generieren. Der Außenhandel kommt nach und nach gänzlich zum Erliegen und der Schwarzhandel blüht. Zwischen 1870 und 1970 verlassen mehrere Millionen Menschen Oriente, um im Westen oder in Übersee in Freiheit leben zu können. 1990 Es kommt vermehrt zu Unruhen gegen die Herrschaft der ladinischen Herrschaftsclique, welche das Land nach wie vor auspresst. Nun auch vermehrt unter Einfluß und mit Unterstützung Novaras kommt es zu weitreichenden Protesten gegen das Regime und dieses gewährt dem Volk gewisse Rechte, so dass der Erwerb eines Fernsehers oder vielleicht eines Automobils kein utopischer Traum mehr ist. Auf dem Weg zum Wandel2000 Als die ladinische Herrschaftsclique feststellt, dass sie sich nicht mehr lange werde halten können, da selbst das Militär - ihre bisher wichtigste Stütze - die Unterstützung versagt, wendet man sich an Westnovara und bittet dieses um Beistand und schließlich kommt es zum Zusammenschluss. Die Ladiner belügen die Westnovaren über den wahren, desolaten Zustand des eigenen Landes nach fast einhundert Jahren Mißwirtschaft. Jedoch offenbart sich die schreckliche Lage des Ostens den Westnovaren sehr schnell und diese erfahren über die Terrorherrschaft der Ladinier, die nun endgültig entmachtet werden. Sie und viele ihrer Anhänger verlassen Oriente und wandern nach Übersee aus. 2010 Das Ostreich wird geteilt. Es entstehen Oriente, Nuovo Dionii, Monte Chiesa und Ostmarati wird an das Fürstentum Marati zurückgegeben, Costa di Mollusco entscheidet sich für einen Anschluß an Celano, Ostlascona geht zurück an Lascona und Lutetia wird geteilt, die Isola la Frutta geht an das königliche Sersale und die nördliche Region Monte Tomani geht an Magiano. Legione di OrienteTurismoSportArtikel über die zu gründenen orientischen Einheiten Nationen des Königreichs Gran Novara
Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente Fürstbistum: Lega Cattolica Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica | ||||||||||||||||||||||



