May 22, 2012, Tuesday, 142

Periugio

Aus Lexikon der Nationen

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Periugio ist mit fast 600.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Fürstentum Celano. Die Stadt liegt durchschnittlich 90 Meter über dem Meeresspiegel und ist neben Mediana ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Periugio sind Unternehmen der chemischen Industrie, aber auch bedeutene Lebensmittelproduzenten beheimatet. Im Hafen der Stadt kommen jedes Jahr Waren mit einem Handelsvolumen von fast 40 Millionen Tonnen an. Die Hafenanlagen und Schiffsbecken erstrecken sich über rund acht Kilometer.
Stadtwappen
Land Fürstentum Celano
Fläche 207 km"
Einwohner 689.465 (Nov. 2007)
Stadtherr Facino Maria Visconti
Stadtpräfekt Mariano Spaghettini
Gründungsdatum früher

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Stadt kann auf eine mehr als 2500 Jahre lange Tradition und Geschichte mit Stolz zurückblicken. Die Stadt wurde von medianischen Siedlern als eine der ersten Kolonien von Mediana gegründet und wuchs rasch zu einem bedeutenen Zentrum der Industrie, aber auch der Waffenproduktion. Jedes dritte Schwert, welches damals ein Legionär trug wurde in Periugio gefertigt.

Stadtteile

Sehenswertes

Arena di Periugio

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Arena von der Südseite her


Das altmedianische Amphitheater wurde im Jahre 23 n. Chr. erbaut und fasste zur damaligen Zeit 33.000 Besuchern. Diese Massen wurden in der Arena mit Gladiatorenkämpfe begeistert, oft wurde die Arena di Periugio für die Darstellung von Seeschlachten genutzt. Berichten zu Folge wurden in der Antike zeitweise mehrere Seeschlachten am Tag nachgestellt, um so dem Interesse der Zuschauer nachzukommen.

Das Amphitheater bestand aus zwei übereinander angeordneten Arkadenreihen mit 72 Bögen aus weißem Kalkstein. Das Obergeschoss ist von 64 rechteckigen Fensternischen durchbrochen. Das Gebäude erreichte einst eine Höhe von 34 Metern. Da sich der Bau im Osten an einen Hügel lehnt, ist die Außenfassade dort wesentlich niedriger und in der unteren Bogenreihe sind 32 Bögen als Anpassung an das Gelände teilweise oder ganz weggelassen worden. Im Inneren folgten die Sitzreihen der Hanglage.

Das Oval, in welchem heute noch 12.000 Zuschauer Platz finden, ist 132 mal 105 Meter groß. Die Arena wird heutzutage regelmäßig für Konzerte, Spauspiele und Gottesdienste genutzt.

Cattedrale di San Marco

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Cattedrale di San Marco
Innenansicht
Innenansicht

Die erste Kathedrale von Periugio wurde im 5. Jahrhundert erbaut. Ausgrabungen unter dem angrenzenden Steinpflaster und dem Platz vor der heutigen Front der Cattedrale di San Marco brachten medianische Mauerruinen und Straßenanlagen, wie auch vorchristliche Sarkophage ans Tageslicht. Demnach hatte sich auf dem Grund der damaligen Kathedrale mit hoher Wahrscheinlichkeit ein antiker Friedhof befunden. Der Titel der Kathedralskirche wurde später dem Neubau übergeben. Der Bau des Kirchengebäudes um 1100 wurde erfolgreiche Kaufleute der Stadt finanziert. Die Kathedrale wurde 1117 von damaligen Papst gesegnet. Durch einen Brand im Jahre 1212 wurde das Gebäude schwer zerstört, jedoch rasch wieder aufgebaut. Zwischen 1377 und 1382 wurde die Fassade fertiggestellt und die Kolonnaden einschließlich Emporen restauriert. Nach dem Erdbeben von 1688 wurden zahlreiche neue Altare und Kapellen angegliedert. Der Bau der Kathedrale erst fand im 18. Jahrhundert seinen Abschluss. Die Kuppel und die mittelalterlichen Bestandteile der Kirche wurden zwischen 1934 und 1960 restauriert.

Chiesa di Santo Stefano

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Chiesa di Santo Stefano
Mosaik Zug der Märtyrer
Mosaik Zug der Märtyrer

Die Chiesa di Santo Stefano ist eine der bekanntesten und größten Kirchen von Periugio. Das Gebäude dominiert auf einer Anhöhe gelegen die Hauptstraße Periugios, die Via Principale und ist somit selbst von See aus gut zu erkennen. Die Kirche Santo Stefano wurde im Mittelalter aus einer kleinen Kapelle aus dem 3. Jahrhundert, namens San Michele Arcangelo erbaut. Das älteste Dokument, in dem Santo Stefano Erwähnung findet, stammt aus dem Jahre 245 und ist somit eine der am frühesten bezeugten christlichen Versammlungspunkte in Gran Novara. Die Chiesa besitzt ein 10-stimmiges Geläute, das zu den größten Geläuten in Celano zählt. Alle 10 Glocken wurden 1951 von Gino Dingi in Montemideo aus Bronze gegossen. Die Mosaike der Kirche stammen aus dem 9 Jahrhundert. Es sind 13 rechteckige Panele an jeder Wand, die Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Auf Fensterhöhe befinden sich Gestalten, die auf Grasboden stehen, links ist die Prozession der 22 Jungfrauen in goldbestickten Tuniken mit weißen Schleiern zu sehen, die den Hl. Drei Königen folgen, die sich der Madonna auf einem Thron mit Jesuskind auf dem Schoß, nähern. Auf der rechten Seite sieht man den Zug der 26 Märtyrer, die einfache weiße Gewänder tragen. Nur der Hl. Martin an der Spitze trägt als Patron der Basilika Purpur. Die Märtyrer schreiten auf Christus zu, der auf einem Thron zwischen Engeln sitzt.

Museo Veronica

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Museum von der See aus


Das Kunstmuseum von Periugio trägt den Namen der jungen novarischen Künstlerin Veronica de Lippi. Der Fürst von Celano veranlasste die Namensgebung kurz nach dem Neubau des Museums im September 2008. Das Museo Veronica ist ein Museum der Avantgarde und zählt zu den wichtigsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Novara. Das 160 Meter lange vielbeachtete Bauwerk der novarischen Architekten Klotzi und Pompi verfügt über rund 10000 m² Nutzfläche und liegt direkt am Meer. Das Erscheinungsbild wird weithin durch eine transparente, nachts in celano-blau beleuchtete Glashülle geprägt. An der Westseite des Erdgeschoßes lädt eine Bar zum Verweilen ein.

Das Museo Veronica präsentiert sich als Museum, das maßgebliche Themen und Positionen der zeitgenössischen Kunstproduktion in Bezug auf die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts präsentieren und vermitteln will. Zur Veranschaulichung werden Werke und Schulen der Kunst der Moderne und ihrer Folgen gezeigt, wobei schwerpunktmäßig die eigene Sammlung in spezifischer Auswahl ins Licht gesetzt wird. Ausstellungen mit Leihgaben musealer Kunst des 20. Jahrhunderts ergänzen als regelmäßige Glanzlichter das Programm und vermitteln eine Genealogie der Kunst der Gegenwart.

Die Sammlung des Kunstmuseums umfasst etwa 1700 Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Objektkunst, mehr als 13.000 Arbeiten auf Papier und ca. 2850 Photographien, darunter wichtige Beiträge zur Entwicklung der künstlerischen Photographie.

hortus botanicus

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Vearmarkröschen
Nordland-Gewächshaus
Nordland-Gewächshaus

Im Jahre 2007 ließ der Fürst von Celano den Botanischen Garten von Periugio zu Ehren des Königs errichten. Seine Majestät schätzt die nordische Vegetation und andere nordische Schönheiten. Der Botanische Garten ist somit auf die Fauna der nördlichen Tundragebiete spezialisiert. Er beheimatet mehr als 4000 Arten verschiedener Moose, Flechten, Bärlappgewächse, Birkengewächse, Farne, Glockenblumengewächse, Hahnenfußgewächse, Heidekrautgewächse, Knöterichgewächse, Kreuzblütengewächse, Raublattgewächse, Rosengewächse, Sauergräser, Sommerwurzgewächse, Steinbrechgewächse, Süßgräser, Wegerichgewächse und Weidengewächse. Die Temperaturen im Gewächshaus liegen je nach Jahreszeit zwischen +6 °C und +10 °C, so daß sich bei einem Besuch warme Kleidung empfiehlt.

Hafen

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Hafen von Periugio


Der südlich von Periugio gelegene Hafen hat eine Flächenausdehnung von etwas mehr als 550 Hektar. Die Hafenbauten erstrecken sich auf einer Länge von 51 Kilometer von denen allein 31 Kilometer Anlegestege sind. Die Beckentiefe beträgt zwischen 10 und 17 Metern mit Maximaltiefen von 50 Metern. Die dreizehn Terminals für den Güterumschlag und für den Passagierverkehr werden von den wichtigsten Schifffahrtsgesellschaften angesteuert. Es bestehen Verbindungen zu fast allen wichtigen Häfen der Welt. In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Handelsbilanzen zu verzeichnen. So wurden im Jahre 2007 ungefhär 50 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Die Personenverkehrszahlen folgten in etwa dieser Tendenz und erreichten im Jahr 2007 den jährlichen Rekordwert von 1,75 Millionen Passagieren im Fähr- und Kreuzfahrtverkehr.

Bildung

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Fürstliche Fachhochschule Periugio

Die Hochschule Periugio besteht seit dem Jahre 1972 und wurde vom damaligen Fürsten begründet. Derzeit hat die FFH Periugio 14.000 Studierende in den Fachbereichen Chemie, Elektrotechnik und Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Fachbereich Chemie ist mit über 6000 Studenten der Größte und Renomierteste. Die Hochschule unterhält zwölf weitere Institute, die eine Verbindung zwischen Lehre und Praxis darstellen, aber auch der Drittmittel-Akquise dienen. Die Fachhochschule liegt auf einem Plateau rund 100 Höhenmeter oberhalb der Innenstadt zwischen den Stadtteilen Cabalitto, Retiro und San Benedetto. Zum Fachhochschulgelände selbst gehören ausgedehnte Park- und Grünanlagen mit Spazierwegen, Teichen und Skulpturen.



Blick auf die Promenade von Periugio
Blick auf die Promenade von Periugio