May 22, 2012, Tuesday, 142

Repubblica popolare San Umberto

Aus Lexikon der Nationen

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Repubblica popolare San Umberto ist eine ehemalige Kolonie Gran Novaras. Seit November 2010 ist San Umberto erneut Protektorat Gran Novaras, eine Maßnahme die vor allem der geopolitischen Lage geschuldet war.


Repubblica popolare San Umberto
Volksrepublik San Umberto
(Details) (Details)
Wahlspruch: Tutto per le persone, tutte con la gente.
(Novarisch, "Alles für das Volk, alles mit dem Volk.")
Amtssprache Novarisch (Novariano)
Hauptstadt Porto Adoliberto
Staatsform Volksdemokratie
Staatsoberhaupt
 Presidente
Anselmo Paradiso III
 seit dem 1. April 1973
Parteichef
 Secretario General
Anselmo Paradiso III
 seit dem 1. April 1973
Fläche 2.498 km² (Landfläche)
Einwohnerzahl ca. 78.000
Bevölkerungsdichte 30 Einwohner pro km²
Gründung Nelkensamstag 17. Februar 1917
Unabhängigkeit 1. April 1822
Währung SU Lira
Nationalhymne Löwe San Umbertos
Nationalfeiertag Nelkensamstag
Telefonvorwahl +
Kfz-Kennzeichen s/n
Website San Umberto
Forum San Umberto]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im offenen Meer des Medianik zwischen Gran Novara und Kinjanibonde gelegen ist die ehemalige Kolonie San Umberto vielleicht das am wenigsten blutige Kapitel der novarischen Kolonialgeschichte.

Die Inselgruppe, der außer der Hauptinsel San Umberto noch aus einigen Dutzend weitgehend unbesiedelte Kleininseln angehören, wurde im erstmals im Jahr 1000 vdZ besiedelt. Um 600 n.Chr. etwa wurde die friedliche Insel von kriegerischen Vikthingern erobert. Diese wurden wohl aufgrund der speziellen klimatischen Gegebenheiten in kurzer Zeit von der vorhandenen Bevölkerung assimiliert.

Im Jahr 1670 verirrte sich ein novarisches Kriegsschiff unter Capitano Adoliberto Carraffa zu den einsam gelegenen Inseln. Aufgrund des Fehlen jeder Gegenwehr seitens der Bevölkerung nahm dieser die Inseln für die Krone in Besitz. In der Folge stellte sich diese Kolonie als schlechte Investition heraus. Ohne jede Art von verwertbaren Rohstoffen, besiedelt von einer überaus trägen Bevölkerung, deren laszive Grundhaltung jeden Versuch von Herrschaftsausübung oder den Aufbau oder Erhalt von militärischen Strukturen im vor hinein ad absurdum führt, kostet die Kolonie mehr als sie einbrachte.

Bereits 1822 allerdings erklären sich die Glücklichen Inseln, wie sie von Einwohnern auch genannt werden, unter einem Abkömmling des damaligen novarischen Königs die Unabhängigkeit. Sofort erkennt Gran Novara die Unabhängigkeit der Insel an, froh diesen strategisch wertlosen Kostenfaktor los zu werden. Der als Kaiser Massimillio I in der Karnevalszeit inthronisierte neue Herr San Umbertos hatte allerdings wenig Fortune. Sein zentrales Projekt, der Versuch Polygamie für sich und seine Entourage gesetzlich zu sanktionieren, scheitert an der ausgeprägten Promiskuität der Inselbewohner. Versuche der Südnerica-Gesellschaft um 1860 wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen, scheitern kläglich. Zwei ausgesandte Schiffe verschwinden samt Waren und Mannschaft. Die Insellegende hierzu sagt, die Matrosen hätten die Schiffe entladen und danach versenkt, um sich dem Insellotterleben hinzugeben.

Staatsgründung

Anselmo Paradiso III
Anselmo Paradiso III

Seit der Nelkensamstagsrevolution des Jahres 1917 sind die Inseln unter dem Namen Repubblica popolare San Umberto eine sozialistische Volksrepublik.


Die Einführung des Marqsismus umbertinischer Prägung, durch Anselmo Paradiso, dessen Nachkommen seit diesem Zeitpunkt Staat und Partei führen, gilt als Meilenstein der Geschichte. Erstaunlich ist, das sich diese Regierungsform, der sonst als unregierbar geltenden Insel, bis heute gehalten hat. Obwohl von den sozialistischen Bruderländern als theoretisch schwach eingeschätzt, wird das kleine Land jedoch immer wieder großzügig unterstützt. Allerdings weigern sich bisher alle Bruderstaaten einen Flottenstützpunkt, wie von San Umberto gewünscht, einzurichten.


Staatssymbole

Flagge

Flagge der RPSU
Flagge der RPSU


Die rote Flagge der Revolution mit dem stilisierten Vulkan für die Kraft des Volkes, umgeben von vier auf den Vulkan ausgerichteten Sternen, die die vier tragenden Säulen der Repubblica Popolare San Umberto symbolisieren.


Als die tragenden Säulen werden in San Umberto verstanden: Der Marqsismus, die Partei, die Armee des Volkes und der geliebte Führer des Volkes, Presidente di San Umberto i Secretario Generale de la SUmMaVoP-PR Anselmo Paradiso III.

Kriegsflagge der Marine der RPSU
Kriegsflagge der Marine der RPSU


Marineflagge

Die Flagge der Marine der RPSU ist der Staatsflagge sehr ähnlich, allerdings symbolisiert sie zusätzlich bereits auf der Staatsflagge dargestellten Vulkan im Aubruch dar, als den seine Feinde verschlingenden Zorn des Volkes.


Wappen der RPSU
Wappen der RPSU

Wappen

Das Wappen zeigt auf in kommunistischen Rot gehaltenen Grund in zeichenhafter Form, zentral einen goldenen Vulkan, der von einer dreizehnstrahligen, aufgehenden Sonne bestrahlt wird, auf einem Schild. Gerahmt von einem goldenen Ährenkranz von rechts und links je sieben Ähren, trägt das Staatswappen im unteren Drittel den Wahlspruch: Tutto per le persone, tutte con la gente. (novarisch, "Alles für das Volk, alles mit dem Volk.").


Hymne

Die offizielle Hymne der RPSU ist "Löwe San Umbertos", wobei sicher klar ist, das mit diesem symbolischen Löwe nur der geliebte Führer des Volkes gemeint sein kann.

Hören Sie hier eine Aufnahme der Staatskapelle der RPSU. Hymne


In der Regel wird sie jedoch selten und wenn dann nur zu sehr offiziellen Anlässen gespielt.

Politik

Große Reformen, so 1943 Einführung des Realexistierenden Sozialismus, 1951 das Projekt Einheit von Partei und Volk, 1962 die Reform des Grundeigentums (Verstaatlichung des Vulkanschlots), 1967 Neuen ökonomischen Direktive (NöD), also der Einheit von Wirtschaftspolitik und Kalenderpolitik, fanden stets die uneingeschränkte Zustimmung des Volkes, insofern aufgrund einer gewissen Trägheit kein Widerstand zustande kam.


San Umbertinische Marqsistischen Volxpartei (SUmMaVoP-PR)

Die nun seit 93 Jahren ununterbrochene regierende San Umbertinische Marqsistischen Volxpartei (SUmMaVoP-PR), unter der weisen Führung des 1940 geborenen Anselmo Paradiso III dem Enkel des Staatsgründers, hat es mit der Konzeption des Pragmatischen Realismus geschafft, stets die Wünsche des Volkes mit den Plänen der Partei in Einklang zu bringen.

Es kann Besucher allerdings irritieren, das derzeit, aufgrund einer gewissen Plansolluntererfüllung und der nach der Strategie von Einheit von Wirtschaftspolitik und Kalenderpolitik erstellten Parteikalender, San Umberto aktuell im Planjahr 1983 angekommen ist. Da die meisten Bewohner der Inseln allerdings ohnehin zeitlos glücklich sind, hat das keine besonderen Auswirkungen.

Führende Gen und Genn

Auf der CartA
Auf der CartA

Kommunen

Die Städte und Dörfer San Umbertos haben in den letzten Jahren eine beachtliche Veränderung zu Gunsten des Wachstum der Städte gesehen.

Stadt Bevölkerung (lt. Volkszählung)
1975 nP 1984 Np
Porto Adoliberto 19.653 23.408
nn - -
nn - -
nn - -
Gesamt - -


Geologie

Die Repubblica Popolare San Umberto besteht im wesentlichen aus den zwei Hauptinseln San Umberto und Sab Umberto Minor. Dazu kommen eine Reihe von kleinen Inselchen die in San Umberto in der Regel einfach die Vogelinseln genannt werden. Die Inseln sind vulkanischen Ursprunges, was besonders gut an den die Hauptinsel San Umberto beherrschenden Vulkan Munundunga Wabugumba erkennbar ist. Die geographische Lage auf dem Wendekreis des Krebses charakterisiert San Umberto gerade noch als tropisch. Die zentrale Lage im Medianik macht die RPSU zu einem strategisch interessanten Außenposten für die novarische Marine.


Vegetationszonen

Wipidiba-Vogel
Wipidiba-Vogel

Flora und Fauna

Auf den Vogelinseln finden jedes Jahr 100- bis 200.000 Exemplare der novarische Kackstelze ein Winterquartier. Die Hinterlassenschaften der Vögel sind die Grundlage der Düngerindustrie San Umbertos. Ein weiterer erwähnenswerter Vertreter der einheimischen Vogelwelt ist der sanumbertinische Kleingeier Wipidiba-Vogel.


Ipecac ist eine einheimische Pflanzen deren Blüten ebenso schön, wie tödlich sind. Die Ur- und Regenwälder der Inseln bieten zahlreichen Arten ein Zuhause.

Schätze des Meeres

Die den Inseln nördlich vorgelagerten Atolle und Korallenriffe sind eine der großen Brutstätten des tropischen Fischbestandes. Bekannt sind die hier von Perlentauchern zu Tage geförderten grauen Umbertoperlen.

Links

Nationen des Königreichs Gran Novara

Fürstentümer: Sersale | Marati | Celano | Magiano | Oriente

Fürstbistum: Lega Cattolica

Autonome Republiken: Lascona | Nuovo Dionii

Protektorate: Gelidona | San Umberto | Novarisch-Westnerica