SomptaAus Lexikon der Nationen
Sompta liegt im Nordwesten von Celano.
GeschichteDie Stadtgründung geht in das erste Jahrhundert vor Christus zurück. Errichtet wurde die Stadt vom Medianischen Reich als Nachschublager, welches der nördlichen Expansion dienlich sein sollte. Das Lager entwickelte sich rasch. Bald siedelten sich erste Handwerker an, es folgten Bauern aus der Gegend von Altamura, welches kurz zuvor unterworfen worden war. Die Stadt entwickelte sich gut, bald wurden erste größere Bauten wie ein Theater, ein Badehaus und Tempel errichtet, welche im Laufe der Jahrhunderte umgebaut wurden oder deren Ruinen man heute noch besuchen kann. Um 200 nach Christus wurde ein zum größten Teil unterirdisches Aquädukt gebaut, welches bis heute die öffentlichen Brunnen und Gärten mit Wasser versorgt. Im Jahre 212 ließen sich ladinische Händler in der Stadt nieder und bauten vor den Toren dieser einen Tempel zu Ehren von Mercur. Als die ladinischen Siedler im Laufe der Jahrhunderte das Christentum übernommen hatten, wurde der Tempel lange Zeit als Steinbruch und als Lagerhaus genutzt. Nach 1688 wurde er zur Kirche San Paulo vor den Toren aus- und umgebaut. Nach dem Niedergang des Medianischen Reiches ging die Stadt in das Fürstentum Celano über, einem der Nachfolgestaaten des Imperiums. Die Stadt erhielt im Laufe der Zeit bedeutene Kirchenbauten, welche im großen Erdbeben des Jahres 1688 zum Teil zerstört danach aber wieder aufgebaut wurden. Sehenswertes in und um SomptaDie Stadt und das weite Umland haben eine Menge zu bieten.
Fürstenpalast von Sompta
Pippilino versah den Hof mit hellen und besonders edlen Arkaden, so dass der Hof in Sompta bald als einer der schönsten und prunkvollsten seiner Zeit galt. Indem er die Anforderungen des felsigen, hochaufragenden Standorts bewältigte, der eine ungewöhnliche Anhäufung der Baumassen notwendig machte, schuf Pippilino ab den 1460ern ein Ensemble, das Zeitgenossen als ideale fürstliche Behausung ansahen. Die Portale und Fenstergewände wurden vom medianischen Architekten Ambrogio Brocci ausgeführt, der außerdem die Innenräume schmückte. In den hohen, vollständig stuckierten Räumen stechen die reich verzierten Türeingänge und Kamine von Brocci hervor. Heute beherbergt der Palast zum Teil kommunale Archive und Behörden sowie die öffentlichen Sammlungen antiker Inschriften und Skulpturen. 1997 abgeschlossene Restaurierungen haben auch die umfangreichen Räumlichkeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. San Paulo vor den TorenUrsprünglich ein Tempel ladinischer Kaufleute, welche sich im ersten und zweiten Jahrhundert in Sompta niedergelassen hatten. Nachdem der Tempel nicht mehr genutzt wurde, diente er zum Teil als Steinbruch und wurde auch als Lagerhaus genutzt.
Das Relief wurde 1581 von Luigi di Sompta, einem Künstler der Stadt, geschaffen. Das Relief zeigt 27 Figuren in vier Gruppen, darunter 24 Menschen- und drei Todesgestalten. Es ist 12,50 m lang und 1,20 m hoch. Zunächst befand sich der Wandfries an der Fassade des Eingangstores, wurde aber 1688 beim großen großen Erdbeben leicht beschädigt. Nach seiner Restaurierung fand der Totentanz von Sompta ab 1701 vorübergehend einen neuen Platz im Fürstenpalast. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts schmückt das Wandfries wieder die Fassade des Eingangstores.
TourismusIn und um Sompta stehen über 2000 Gästebetten Besuchern das ganze Jahr über zur Verfügung. Es gibt zwei große luxuriöse Hotels außerhalb des Stadtkerns, welche sich in alten herrschaftlichen Villen befinden und ein luxoriöses Ambiente bieten. Außerdem gibt es in der Stadt und der nahem Umgebung viele kleine Gasthäuser, welche Zimmer und Ferienwohnungen anbieten. Im Westen der Stadt bieten die nahe gelegenen Berge im Winter ein ideales Ziel für Skifreunde. Mehrere Abfahrtsstrecken gibt es, ebenfalls ein ausgedehntes Netz von Langlaufstrecken. Im Sommer laden diese eher zum Wandern. In den teilweise felsigen Höhen der Berge erwarten den Besucher Bergseen, kleine Bäche, felsige Aufstiege und Höhlen. Nordwestlich der Stadt erstreckt sich bis zu den Bergen eine Hügellandschaft mit weiten Wiesen und Wäldern. | ||||||||||||||||||||||










