May 22, 2012, Tuesday, 142

Tolosa

Aus Lexikon der Nationen

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Wappen
Bild:LdNWvT.gif
Basisdaten
Provinz Westgallien, AR Lascona
Gründung 830 (87 n.Chr.)
Fläche keine Angabe
Einwohner 15.000 (Apr. 2009)
Stadtregierung: -
Schutzgott: Neptunus
Postleitzahl TO00
Vorwahl 0414
Lage
Impression
image:LdNTolosa.jpg
Typische Treppengasse in Tolosa
Tolosa, früher Verwaltungssitz der Provinz Ostgallien, ehem. Verwaltungssitz der Präfektur Occitania, ehem. Hauptstadt der Provinz Gallia Tolosana und ehemalige Hauptstadt des Westladinischen Reiches, besser bekannt unter dem Namen Tolosanisches Reich, ist heute Provinzhauptstadt der Provinz Ostlascona und der AR Lascona zugehörig.

Inhaltsverzeichnis

Klima

Die Nähe der Stadt zwischen den Adrasteíschen Alpen und dem Golf von Tolosa bewirkt ein gemässigt-mediteranes Klima. Gelegen am Fluss Tolosus, kennt Tolosa nur milde Winter, allerdings dann auch gelegentliche Schneefälle. Generell jedoch ist es im Jahresmittel wesentlich wärmer, als es auf Grund ihrer geographischen Lage anzunehmen wäre, eine Folge der Nähe zum Golf, der als Warmwasserheizung fungiert. Die Sommer werden durch kühlende Winde aus dem Gebirge gelindert.

Stadtgeschichte

Blick auf die Westfassade des Statthalterpalastes
Blick auf die Westfassade des Statthalterpalastes

Gegründet im Jahre 830 A.U.C. (87 n. Chr.) durch den damaligen Consul Quintus Fabius Verus. Die Siedlung Tolosa bestand zwar schon mindestestens 100 Jahre früher, sie hatte sich um das Castellum Tolosanicum gebildet, wurde allerdings erst durch besagten Consul zur Stadt erhoben, als er die quer durch das Reich verlaufende Via Fabia errichten liess.

Am wichtigen Knotenpunkt dieser Strasse siedelte er seine Veteranen an. Mit der Zeit wuchs die Stadt zur Provinzhauptstadt für die damalige Provinz Gross-Gallien heran.

Mit Gründung der drei Kaiserreiche im Jahre 2609 (1856) wurde Tolosa dann Hauptstadt des Westreiches, seit Wiedereingliederung der Westprovinzen in die Res Publica Ladina im Jahre 2760 (2007) und der Schaffung einer Präfektur, der die Provinzen Lusitania, Baetica, Decapolis, Gallia Tolosana, Gallia Occidentalis und Septimania angehören, war Tolosa Hauptstadt der selben.

Mit dem endgültigen Zusammenbruch Ladiniens Ende 2009 wir Gallien und damit auch Tolosa der Autonomen Republik Lascona zugeschlagen. Von dessen Reichsverweser Daniele Pazzarati sind die Worte "Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört !" überliefert. Heute ist Tolosa Haupstadt der Provinz Westgallien.

Stadtgliederung

Ebenso wie die Hauptstadt Alba Longa ist Tolosa auf 7 Hügeln gelegen, wenn auch deutlich kleiner. Durch diesen Umstand ist Tolosa in 7 Quartiere gegliedert.

Quartiéro Ántico

Mosaik-Darstellung der ehemaligen kaiserl. Residenz
Mosaik-Darstellung der ehemaligen kaiserl. Residenz

Die Altstadt und Keimzelle Tolosas, das Quartiéro Ántico, ist aus einem Militärlager hervorgegangen, was sich im schachbrettartigen Verlauf der Strassen des Viertels deutlich abzeichnet.

Da Tolosa im Jahre 1856 (2609) zur Hauptstadt eines der drei ladinischen Teilreiche und kaiserliche Residenz wurde, beschloss man, den Komplex der Grossen Therme zum Kaiserpalast umzugestalten.

Nach und nach wurde der Palast dann immer weiter ausgebaut, so das er heute das Areal der gesamten Altstadt einnimmt.

Obwohl die Residenz als Regierungssitz der Präfektur genutzt wird, ist sie, bis auf wenige Bereiche, dem interessierten Publikum frei zugänglich.

Quartiéro Novarese

Das im Jahre 875 (122 n.Chr.) von medianischen Kaufleuten gestiftete Aphitheatrum
Das im Jahre 875 (122 n.Chr.) von medianischen Kaufleuten gestiftete Aphitheatrum
Stadtpalais Aldos XI
Stadtpalais Aldos XI

Bereits für das Jahr der Gründung, wahrscheinlich aber schon kurz nach Errichtung des ersten Kastelles auf dem Gelände der Altstadt, ist etwas abseits davon ein medianisches, später "Novarisches Viertel" auch archäologisch gesichert.

Hier befindet sich auch eines der wenigen noch vollständig erhaltenen antiken Theater des medianischen Kulturraumes, das heute unter dem Namen Aphitheatrum Argeadinum bekannte Amphitheater, dass im Jahre 875 (122 n.Chr.) von medianischen Kaufleuten gestiftete Amphitheater, welches heute das Heimatstadion der Fussballmannschaft Toga Tolosa ist.

Das Quartiéro Novarese gilt als bevorzugte Wohngegend, denn es ist nicht nur zentral gelegen, sondern auch von Parkanlagen umgeben und durchzogen.

Im Palazzo Marati lebte der von 2663 (1910) - 2697 (1944) der letzte König des zweiten novarischen Königreiches, Aldo XI, der mit einer ladinischen Prinzessin von Tolosa verheiratet war und hier nach seiner Abdankung ein neues Zuhause fand.

Sein Grab befindet sich in der Apsis der novarisch-katholischen Kirche des Viertels und wird von dankbaren Bürgern, die sich heute immer noch der Wohltätigkeit des Ex-Monarchen erinnern, mit Blumen geschmückt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick auf die kleine Tolosus-Brücke
Blick auf die kleine Tolosus-Brücke
Pegasus-Denkmal in der Altstadt
Pegasus-Denkmal in der Altstadt
"Pax Ladina"
"Pax Ladina"
Das "Seltsame Denkmal"
Das "Seltsame Denkmal"
Arelate, der Hafen von Tolosa
Arelate, der Hafen von Tolosa

Als typisch ladinische Stadt weist auch Tolosa eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Denkmälern auf.

Da wäre die schöne "kleine Tolosus-Brücke", zu erwähnen, die in früheren Zeiten ausschlieslich von Angehörigen des Kaiserhauses betreten werden durfte, ebenso das Pegasus-Denkmal, das noch aus der Zeit der Ersten Republik stammt und für die Freiheit des Geistes steht, ein vom letzten Kaisers Romulus II halb zerstörtes Denkmal, das aber inzwischen restauriert wurde.

Die "Pax Ladina" ist ein besonders schönes Beispiel für den Heroisierenden Stil der Spätantike und stellt die siegreiche Ladinia dar, die die besiegten Barbarenvölker des Nordens unter den Schutz des Reiches nimmt. Diese Statuengruppe ist auf dem Platz der Republik, direkt vor dem Statthaltepalast zu bewundern.

Schmunzelnd werden Tolosaner den Besucher auch auf das "Seltsame Denkmal" aufmerksam machen, dass etwas abseits des Zentrums auf einem Hügel errichtet wurde.

Es zeigt westladinische Legionäre, die siegreich die westladinische Flagge aufrichten. Nach seinem Sieg über die Republik im Bürgerkrieg wollte Romulus II diese Statuen auf dem Kapitol in Alba Longa aufstellen lassen

Durch den Sieg der Republik über das Kaiserreich kam es jedoch nie dazu, so dass die Gruppe an ihrem ursprünglichen Ort stehen blieb.

Da die westladinische Flagge als politisch unbedenklich gilt und ausserdem heute die Flagge der Präfektur Occitania ist, wurde darauf verzichtet diese zu entfernen.

Wer sich die Mühe macht, genau hin zu hören oder wer novarisch spricht, dem wird auffallen, wie häufig diese Sprache speziell in der Altstadt und im Quartiéro Novarese gesprochen wird.

Dies ist auch kein Wunder, immerhin leben Ladiner novarischer Abstammung schon seit Jahrhunderten in Tolosa, einige Familien aber mindestens seit 2663 (1910).

Im Zuge der Abdankung Aldos XI und der darauf folgenden Gründung der Novarischen Republik exilierten viele Novaren gemeinsam mit ihrem König hierher und blieben in Ladinien auch nach dem im Jahre 2702 (1949) die Monarchie in Gran Novara wieder hergestellt worden war.

Durch die Novaren kam die Pizza nach Tolosa, vermischte sich hier mit ladinischen Essgewohnheiten und so entstand die berühmte "Pizza Tonno" oder " Pizza Tónése", eine Thunfisch-Pizza, die mit der ladinischen Fisch-Sauce Garum gewürzt wird.

Novarisch ist hier, noch vor der offiziellen zweiten Staatssprache Ladniens, dem eturäischen, die häufigst benutzte Sprache nach dem Hochladinischen.

Gleichwohl liegt Tolosa in Gallien und die bunten, karierten Stoffe der Gallier sind in den Gassen von Tolosa beinahe unentwegt zu bewundern.

Die Bevölkerung Tolosas ist eine lebhafte Mixtur aus aristokratisch-ladinischen, bäuerlich-gallischen und geschäftstüchtig-liebenswerten-novarischen Elemeten und der Tolosaner an sich wird es schwer haben, seine ethnische Zugehörigkeit genau zu definieren.

Er/Sie ist eben Tolosaner!

So ist es auch kein Wunder, dass die erste- und bislang einzige- ladinische Fussballmannschaft, Toga Tolosa hier gegründet wurde.

Wer Zeit und Muße findet, sollte sich Arelate ansehen, die kleine Hafenstadt an der Mündung des Tolosus in den Sino ladinico.

Arelate ist zwar eine eigenständige Komune, wird aber von den Tolosanern schlicht zu ihrer Stadt hinzugerechnet.

Arelate ist wichtiger Ein- und Ausfuhrhafen der Provinzen der Präfektur Occitania und- ganz nebenbei- auch ein schönes Ausflugsziel für Menschen, die die pittoreske Hafenatmosphäre lieben.


Sport

Stadio Aldo XI
Stadio Aldo XI


Seit Februar 2010 spielt der Fussballverein Canone Tolosa 10 in der Regionalliga. Das Stadion Stadio Aldo XI bietet hierbei Raum für 35.000 Zuschauer.

Impresiónes Tolosánes