Umberto RicconeAus Lexikon der Nationen
Umberto Riccone (geb. 19. August 1624 in Opera, Lascona; war ein lasconischer Politiker, Priester und wird später als Heiliger Umberto verehrt.
PolitikUmberto Riccone rief 1654 auf dem Grund von sechs verschiedenen Stadtstaaten die Republik Lascona aus. Die übrigen Fürstentümer zeigten sich über diese Machtverschiebung empört und marschierten gegen die neugegründete Republik. Riccone rechnete damit und schlug die Eindringlinge als neu gewählter Fürst di Lascona mit aller Gewalt zurück. Die Republik konnte sich mehrere Jahrhunderte lang dann vor der Einmischung der anderen Länder bewahren und wuchs zu einem wohlhabenden und von Handel geprägten Staat heran. Berühmt aus dieser Zeit, ist sein legendäres Schwert, mit dem er allein an einem Tag tausend Gegner geköpft haben soll. Legendär ist ebenso sein Reittier, ein Hassasinnenhuhn namens Herbert. Dieses Schlachthunhn stand ihm in seinen zahllosen kriegerischen Zusammenstößen stets treu zur Seite. Nach der erfolgreichen Befriedung Lasconas, legte Riccone sein Fürstenamt nieder und rief die AR Lascona als basisdemokratisch verfassten Staat ins Leben. Abkehr von der WeltNachdem Riccone seine politische Aufgabe als erledigt, seine Rolle als beendet sah, beschloss er sein politisches Leben zu beenden und sich seinem Seelenleben zu widmen. Er zog der Legende nach, nach Spaso, wo er den Marieenkult pflegte und das Wort Gottes predigte.
Der HeiligeHeute wird Riccone als St. Umberto insbesondere von einfachen Volk zutiefst verehrt. Eine der ihm geweihten Wallfahrtskapellen ist Santa Maria della Pace. Der Legende nach versteckte sich hier 1652 Umberto Riccone schwer verletzt mehrere Tage. Jahrhunderte lang wurde von diesem Ort immer wieder Wunderheilungen insbesondere Trunk- und Fallsüchtiger berichtet. Links |





